La Gomera investiert 2,5 Millionen Euro in kommunale Infrastruktur, tritt der Initiative GomeraArcoíris bei und schützt Strände nach Sturm Therese. Die wichtigsten Entwicklungen auf der Insel im Überblick.
Cabildo genehmigt PICOS-Programm mit 2,5 Millionen Euro
Das Cabildo von La Gomera hat ein neues Kooperationsprogramm für Bau und Dienstleistungen 2026 bis 2027 genehmigt. Es sieht 2,5 Millionen Euro für zwölf Projekte in allen sechs Gemeinden vor. Die lokalen Verwaltungen hatten die Maßnahmen vorgeschlagen, die von Wasserversorgung bis Abfallentsorgung reichen.
Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo erklärte, das Programm stärke die Zusammenarbeit und reagiere auf kommunale Bedürfnisse. Insgesamt umfassen die Maßnahmen mehr als 3,3 Millionen Euro, weil die Gemeinden die Inselsumme ergänzen.
Beitritt zum Netzwerk GomeraArcoíris für LGBTIQA+-Rechte
Das Cabildo von La Gomera hat sich der Initiative GomeraArcoíris angeschlossen. Das Plenum der Inselregierung beschloss den Beitritt einstimmig und setzt damit auf Schutz von LGBTIQA+-Personen sowie auf Verhinderung von Diskriminierung.
Die Zusammenarbeit mit Gemeinden und sozialen Organisationen zielt auf inklusive Politik, Bildungsarbeit und Sensibilisierung. Geplant sind Schulungen für Verwaltungspersonal, Unterstützung für Betroffene und eine Kommission, die die Kooperation begleitet.
San Sebastián bereitet Strände nach Sturm Therese vor
Der Stadtrat von San Sebastián de La Gomera hat den Strandschutz nach Sturm Therese verstärkt. Die Stadtverwaltung führt tägliche Reinigungen durch, repariert Infrastruktur und verbessert Zugänge, um die Auswirkungen rasch zu beheben.
Bürgermeisterin Angélica Padilla sagte, Sicherheit und Schadensbegrenzung hätten Priorität gehabt. Die Arbeiten hätten teils vor Aufhebung der Warnung begonnen. Strandrat Agustín Herrera nannte neue, widerstandsfähigere Zugangsstege und zusätzliche Sonnenschirme. Weitere Verbesserungen für den Sommer bleiben geplant.
Hermigua startet Austausch intelligenter Wasserzähler
Der Stadtrat von Hermigua hat mit der Installation intelligenter Wasserzähler begonnen. Bürgermeisterin Solveida Clemente erklärte, Telemetrie ermögliche genauere Messungen, mache Lecks früher erkennbar und erlaube Ablesungen aus der Ferne.
Die Gemeinde vergab Lieferung, Einbau und ein festes Kommunikationsnetz an Canaragua Concesiones, SAU für 195.000 Euro ohne die kanarische Mehrwertsteuer IGIC. Innerhalb von vier Monaten sollen 1.300 Zähler installiert werden. Der Austausch bleibt kostenlos und verpflichtend.





