La Gomera beschäftigt sich mit dem Sozialhaushalt der Inselverwaltung, der geplanten Wiedereröffnung der Straße El Rejo und neuen Kursen zur regenerativen Landwirtschaft. Was die Insel aktuell bewegt.
Sozialhaushalt und Investitionen auf La Gomera
Casimiro Curbelo hat den Kurs der Inselverwaltung mit einem stark sozialen Haushalt bekräftigt. In den vergangenen zwölf Monaten habe das Cabildo ein Managementmodell etabliert, das Menschen, Familien, Jugendliche und Senioren in den Mittelpunkt stelle. Mehr als 75 Prozent der Ausgaben flossen in soziale, bildungsbezogene und direkte Unterstützungsleistungen. Der soziale Schutzschirm habe mehr als 3.000 Familien erreicht und die soziale Infrastruktur ausgebaut.
Für 2026 hat die Verwaltung mehr als 180 Millionen Euro an Investitionen angekündigt, davon sollen 7,8 von 10 Euro in soziale, bildungsbezogene und direkte Maßnahmen fließen. Als Aufgaben nannte Curbelo den weiteren Ausbau der sozialen Infrastruktur, besseren Wohnraumzugang, die Sicherung von Jugendbeschäftigung und ein ausgewogenes, nachhaltiges Wachstum.
Straße El Rejo: Cabildo kündigt regulierte Öffnung an
Die Inselverwaltung hat eine Lösung für die nach Unwettern beschädigte Straße El Rejo vorgestellt. Seit dem Sturm Therese war die Verbindung zwischen den Weilern El Cedro und Hermigua gesperrt. Nun hat die Regierung eine Wiedereröffnung zumindest mit reguliertem Verkehr angekündigt. Die Straße gilt als stark befahren, weil Einheimische und Touristen damit Wege abkürzen.
Die Sozialisten im Cabildo, der PSOE, haben die Initiative begrüßt und für das kommende Plenum Nachfragen angekündigt. Die Partei will wissen, welche weiteren Pläne es gibt, weil die Strecke bei Regen häufig gesperrt werden muss. Ein Projekt zur besseren Sicherheit könnte wiederholte Schließungen verhindern.
Regenerative Landwirtschaft: Neue Weinbaukurse starten im Mai
Die Inselverwaltung hat eine Ausbildungsreihe zur regenerativen Landwirtschaft gestartet und Termine für den Weinbau von Mai bis Juni auf La Gomera festgelegt. Casimiro Curbelo erklärte, das Programm unterstreiche das Engagement für agrarische Innovation und Nachhaltigkeit. Noelia Morales als Inselrätin für den Primärsektor kündigte sechs praxisorientierte Module in verschiedenen Weingütern an.
Die Kurse fanden nachmittags von 16 bis 20 Uhr statt und starteten vom 5. bis 8. Mai in der Bodega Montoro in Hermigua. Eduardo Franquiz Alemán leitete die Reihe als Experte für organische Landwirtschaft und Umweltberatung. Beteiligt waren auch der Consejo Regulador der D.O.P. Vinos de La Gomera, die Kontrollstelle der geschützten Ursprungsbezeichnung, sowie mehrere Weingüter.






