La Gomera spricht über neue Erkenntnisse zur Nierenforschung, Fördergelder für das Stadtbild in San Sebastián und eine neue Ausstellung in der Casa de Colón sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Mulagua-Studie hat La Gomera als Modellregion etabliert
Das Mulagua-Projekt hat neue Fortschritte zur Nierenforschung auf La Gomera gemeldet. Die Initiative stand unter Leitung des Nephrologen Esteban Porrini und erhielt Geld vom Instituto de Salud Carlos III sowie von der Inselverwaltung.
Das Team gab am Montag Ergebnisse der ersten Phase in Hermigua, Agulo und Vallehermoso bekannt und plante die Ausweitung auf weitere Gemeinden wie San Sebastián. Von 1.500 vorgesehenen Personen untersuchten die Forscher bislang 500, die bekannte Quote lag bei rund fünf Prozent, dazu könnten 3 bis 4 Prozent unentdeckte Fälle kommen.
Inselverwaltung hat Frist zur Nachreichung für San Sebastián geöffnet
Die Inselverwaltung hat eine Nachreichfrist für Förderanträge zur Verschönerung des historischen Zentrums in San Sebastián de La Gomera gestartet. Die Maßnahme gehörte zum Projekt der Route Columbina und erhielt EU-Mittel aus NextGenerationEU.
Betroffene mussten Unterlagen bis zum 16. Februar über die elektronische Plattform einreichen. Die Förderung umfasste den Austausch von Schildern und Markisen in Geschäften und Restaurants sowie Arbeiten an Giebeln und stark beschädigten Fassaden, um das Stadtbild zu vereinheitlichen.
Casa de Colón hat Ausstellung von James Kline eröffnet
Die Casa de Colón hat am Montag eine neue Ausstellung von James Kline eröffnet. Der Künstler zeigte dort 50 Holzskulpturen aus Brezo, Moral und Olivenholz, die von figurativen Motiven bis zu abstrakten Formen reichten.
Kline arbeitete auch als international anerkannter Komponist und Gitarrist und kündigte für Donnerstag, 26. Februar, ein Konzert in der Ausstellungshalle an. Er spielte auf einer 19-saitigen Gitarre mit Elementen von Laute, Gitarre und keltischer Harfe, die Schau lief bis zum 27. Februar werktags von 9 bis 14 Uhr.
Kanarische Regierung hat Photovoltaik-Förderung abgeschlossen
Die kanarische Regierung hat die Vergabe von Fördermitteln für Photovoltaik in genutzten Gebieten abgeschlossen. Mariano H. Zapata erklärte, die abgeschlossene Förderperiode habe das große Interesse an erneuerbaren Energien auf den Kanarischen Inseln gezeigt.
Mit 95.398.063,40 Euro aus europäischen Next Generation Fonds sollten 48,33 Megawatt Leistung über 277 Projekte entstehen, ohne Natur oder Agrarflächen zu beanspruchen. Auf La Gomera entfielen fünf Projekte, die Energiestellen der Kanaren unterstützten die Empfänger bei den Formalitäten.
Alajeró hat Programm „Educar en Familia 2026“ gestartet
Alajeró hat im Februar das Programm „Educar en Familia 2026“ gestartet. Die Initiative richtete sich an Eltern, Erziehungsberechtigte und die Öffentlichkeit und erhielt Unterstützung vom Gemeinderat und von der Regierung der Kanarischen Inseln.
Der erste Workshop fand am 5. Februar unter Leitung der Psychologin Natalia Álvarez statt und behandelte soziale Netzwerke, psychische Gesundheit und Suchtprävention. Elena Ramos Arzola, Stadträtin für Bildung und Kultur, sagte, das Programm solle sichere Kommunikationsräume schaffen, weitere Termine folgten am 19. März und 9. April.
Petite Lorena hat im Auditorio Insular gespielt
Die Künstlerin Petite Lorena hat am Freitag, 6. Februar, im Auditorio Insular auf La Gomera gastiert. Der Auftritt gehörte zu ihrer offiziellen Tour durch die Kanaren und zog nach Angaben der Veranstalter ein begeistertes Publikum an.
Die Veranstaltung blieb kostenlos, die Eintrittskarten gab es eine Stunde vor Beginn an der Abendkasse, pro Person höchstens zwei. Die Ausgabe lief nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, bis das Platzkontingent erschöpft war.











