La Gomera spricht über neue Busse, die Sanierung von Sportanlagen in Vallehermoso und Streit um den Dienst der Capitanía Marítima sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
GuaguaGomera hat die Busflotte auf La Gomera erneuert
GuaguaGomera hat die Erneuerung ihrer Flotte auf La Gomera abgeschlossen. Das Unternehmen investierte mehr als 3,18 Millionen Euro und nahm zwölf neue Busse in Betrieb, um Qualität und Barrierefreiheit im Überlandverkehr zu verbessern. Die Fahrzeuge kamen in drei Größenklassen auf mehrere Linien, sie boten unter anderem elektronische Anzeigen, Haltestellenklingeln und Klimaanlagen.
Die Inselverwaltung erweiterte die Flotte damit von 18 auf 24 Busse und reagierte auf gestiegene Fahrgastzahlen. 2025 transportierte GuaguaGomera 358.892 Passagiere, das entsprach einem Plus von 2,5 Prozent. Präsident Casimiro Curbelo kündigte zudem eine neue Nordverbindung zum Flughafen und eine Abfahrt um 7 Uhr von San Sebastián nach Valle Gran Rey und Vallehermoso an.
Die Inselverwaltung hat 1,17 Millionen Euro für Sportanlagen in Vallehermoso zugesagt
Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo hat mit Vallehermosos Bürgermeister Emiliano Coello ein Abkommen zur Sanierung des Fußballplatzes und der Sportanlagen im Ortszentrum unterzeichnet. Die Inselinstitution finanzierte das Projekt mit 1.170.820,49 Euro, während die Gemeinde Ausschreibung und Umsetzung übernahm. Coello erklärte, die Maßnahme erfülle eine soziale Forderung, besonders der Jugend.
Das Vorhaben umfasste eine überdachte Tribüne, neuen Rasen, ein verbessertes Drainagesystem und modernisierte Einrichtungen. Zusätzlich sollten ein Fitnessstudio und neue Umkleideräume entstehen, um das Angebot zu erweitern. Curbelo verwies auf weitere Investitionen auf La Gomera, darunter die Casa Pedro García Cabrera und Parkplätze in La Rajita.
Iniciativa por La Gomera hat fehlendes Personal der Capitanía Marítima kritisiert
Iniciativa por La Gomera hat den aus ihrer Sicht unzureichenden Einsatz von Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo für den Dienst der Capitanía Marítima auf La Gomera kritisiert. Alejandro García Vera, Koordinator der Partei, sagte, ohne zugewiesenes Personal müssten Fischer und Bootsbesitzer für Verwaltungswege nach Teneriffa reisen. Das verursache zusätzliche Kosten und Zeit und verletze das Gleichheitsprinzip beim Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen.
García Vera forderte zumindest ein regelmäßiges System mit wöchentlicher oder zweiwöchentlicher Betreuung. Die Partei verwies darauf, dass es seit einer Pressemitteilung zu einer parlamentarischen Intervention im November 2024 keine weiteren Schritte gegeben habe. IxLG verlangte von Curbelo, bei autonomen und staatlichen Stellen eine stabile Lösung einzufordern.
ASG-Senator Fabián Chinea hat Schutz für Kanaren-Landwirtschaft beim Mercosur-Abkommen verlangt
Fabián Chinea Correa hat von der spanischen Regierung Klarheit zu Ausgleichsmaßnahmen beim EU-Mercosur-Abkommen gefordert. Der Senator der Agrupación Socialista Gomera verlangte im Senat Informationen, wie die Interessen des kanarischen Primärsektors geschützt werden sollten, darunter tropische Fruchtexporteure. Er fragte nach Entschädigungen, nach der Einstufung bestimmter Produkte als sensibel und nach der Kontrolle von Schutzklauseln.
Chinea betonte, freier Handel brauche klare und faire Regeln und müsse schutzbedürftige Regionen berücksichtigen. Er warnte vor unlauterem Wettbewerb, falls Produkte ohne vergleichbare Standards in den europäischen Markt gelangten. Zugleich verlangte er, Spanien müsse in Brüssel eine starke Position einnehmen, um gleiche Anforderungen bei der Lebensmittelsicherheit durchzusetzen.
Die Kanaren-Regierung hat EU-Mittel für Energieprojekte in Randregionen eingefordert
Mariano H. Zapata hat eine Anpassung der EU-Regeln für Inselnetze verlangt. Der Minister für Energiewende der Kanaren erklärte, der geplante Ausschluss der Regionen in äußerster Randlage vom künftigen Mecanismo Conectar Europa für 2028 bis 2034 gefährde Projekte zur Energiewende auf den Kanarischen Inseln. Der Entwurf sehe vor, dass nur grenzüberschreitende Vorhaben Fördermittel erhielten.
Die kanarische Regierung bat das spanische Ministerium für den ökologischen Übergang, sich in der EU für eine Sonderregelung einzusetzen. Zapata sagte, isolierte Energiesysteme wie auf den Kanaren ließen sich technisch und wirtschaftlich nicht vernetzen. Er forderte einen spezifischen Zugang zu Mitteln und einen Mindestanteil der Fonds für diese Regionen.
La Gomera hat an José Aguiar und seine Prägung der Inselbilder erinnert
La Gomera hat fünfzig Jahre nach dem Tod von José Aguiar eine Neubewertung seines Werks angestoßen. Der 1976 in Madrid gestorbene spanische Muralist zeigte Menschen und Landschaften der Insel nicht als Folklore, sondern als ethisches und visuelles Zentrum. Seine in Madrid geprägte Ausbildung und Einflüsse der italienischen Renaissance verband er mit einer eigenen Sprache und zurückhaltendem Expressionismus.
Der Beitrag verwies auch auf Widersprüche in Aguiars Biografie, darunter Missverständnisse wegen seiner Verbindung zum Franco-Regime sowie Repression und erzwungenes Schweigen. Als Zeugnisse seines Vermächtnisses galten unter anderem das Friso isleño im Casino de Tenerife und Murals in der Inselverwaltung. Das Jubiläum biete Chancen für Ausstellungen und Bildungsinitiativen auf La Gomera.
Der kanarische Gesundheitsdienst hat Blutspenden auch für La Gomera beworben
Der Servicio Canario de la Salud hat Blutspendeaktionen organisiert, um die Versorgung auf den Kanarischen Inseln zu sichern. Mobile Teams standen am Wochenende auf Teneriffa und Gran Canaria bereit, zudem blieben feste Spendenpunkte in Krankenhäusern geöffnet. Für La Gomera nannte der Dienst ebenfalls einen festen Spendenpunkt im Krankenhaus der Insel.
Der Gesundheitsdienst erklärte die Voraussetzungen für Spender. Blut spenden durften Personen zwischen 18 und 65 Jahren, die mehr als 50 Kilogramm wogen und gesund waren, Schwangere blieben ausgeschlossen. Für Fragen stellte der SCS eine kostenlose Hotline bereit.











