La Gomera spricht über Herzsicherheit, Unwetterschäden und neue Arbeitsprogramme sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Netz aus zehn Defibrillatoren auf La Gomera aufgebaut
Die Inselverwaltung hat auf La Gomera eine funktionsfähige Struktur mit zehn Defibrillatoren geschaffen. Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die Planung habe die Reaktionszeiten bei Herzstillständen verkürzt und die Sicherheit an stark frequentierten Orten erhöht.
Schulungen für Einsatzkräfte, Fachpersonal und Bürger verbesserten den Umgang mit den Geräten und die Basis-Lebensrettung. Die Verwaltung richtete zudem kardiosichere Zonen in abgelegenen Infrastrukturen wie Busstationen und soziokulturellen Zentren ein und stattete Notfallfahrzeuge aus, abgestimmt mit dem Servicio Canario de Salud und den Gemeinden.
Vallehermoso sichert Böschungen nach den Stürmen
Der Stadtrat von Vallehermoso hat Notfallarbeiten zur Sicherung und Stabilisierung von Böschungen im Abschnitt Vegueta La Playa begonnen. In einer ersten Phase standen besonders gefährdete Punkte wie Jardín Botánico, Punta del Molino, El Bisanto und La Playa im Mittelpunkt, um Erdrutsche zu verhindern und die Straße zu stabilisieren.
Die Inselverwaltung hatte die Arbeiten vergeben, um auf Schäden nach den Unwettern zu reagieren. Parallel liefen Maßnahmen im Bereich Erquito, und der Stadtrat übermittelte der Zentralregierung neue Vorhaben, um sich für Hilfen von bis zu 50 Prozent der Schäden durch Sturm Therese zu qualifizieren, darunter ein Problem im Ortsteil San Pedro.
Neue Beschäftigungsprogramme abgeschlossen und gestartet
Die Inselverwaltung hat das Programm Neue Beschäftigungsmöglichkeiten, kurz NOE, abgeschlossen. Mit 533.000 Euro erhielten 15 junge Gomeros einen Einstieg in die öffentliche Verwaltung, wie Präsident Casimiro Curbelo mitteilte.
Das Programm habe Jugendarbeitslosigkeit adressiert, die er mit 4,4 Prozent angab, und zugleich öffentliche Dienste gestärkt. Die Verwaltung plante eine neue NOE-Auflage und startete zusätzlich ein Programm für über 60-Jährige, das 155 Arbeitsplätze mit 3,4 Millionen Euro schaffen sollte.
Inselrat billigt Plan gegen Abhängigkeiten
Der Inselrat hat den Insularplan zu Abhängigkeiten auf La Gomera gebilligt. Aarón Rodríguez Ramos, Politiker von Iniciativa por La Gomera, kurz IxLG, sagte, die Insel habe ein solches Dokument gebraucht, nachdem seine Gruppe im Januar 2024 eine Initiative zur Ausarbeitung angestoßen hatte.
Rodríguez Ramos kritisierte, der Plan enthalte viele Maßnahmen, setze aber keine klaren Prioritäten, nenne keinen Zeitplan und bleibe bei der Finanzierung zu vage. Ein Bericht habe zudem eine besorgniserregende Normalisierung von Konsum bei Jugendlichen gezeigt, und der Erfolg hänge von Koordination, Umsetzung und politischer Kontrolle ab.
Gesundheitsdienst organisiert Blutspenden auf La Gomera
Der kanarische Gesundheitsdienst Servicio Canario de la Salud hat mit seiner Direktion für Blutspende und Hämotherapie eine mobile Blutspendeaktion auf La Gomera durchgeführt. Die Einheit stand am Montag und Dienstag in Valle Gran Rey an der Avenida Marítima bei der Plaza de San Pedro und fuhr danach nach Alajeró sowie San Sebastián de La Gomera weiter.
Die Behörde erinnerte an Voraussetzungen für Spender, darunter ein Alter von 18 bis 65 Jahren und ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm. Als fester Spendeort diente das Hospital Insular Nuestra Señora de Guadalupe mit Öffnungszeiten an Werktagen, ausgenommen Feiertage.
Schulungen zur Händehygiene angekündigt
Der Servicio Canario de la Salud hat Aktionen zum Welt-Händehygienetag am 5. Mai vorbereitet und die Händehygiene als wirksame Maßnahme gegen vermeidbare Infektionen und antimikrobielle Resistenz hervorgehoben. Auf La Gomera waren Schulungen und praktische Demonstrationen zur korrekten Handreinigung vorgesehen.
Die Gesundheitsbehörde verwies darauf, dass Handschuhe Händehygiene nicht ersetzten und die Reinigung vor und nach dem Tragen erfolgen müsse. Auf anderen Inseln planten Kliniken Informationsstände, Workshops und Demonstrationen, um Personal und Patienten zu sensibilisieren.
Vallehermoso eröffnet Ausstellung zu Garajonay
Das Ayuntamiento von Vallehermoso hat in der Casa de la Cultura Pedro García Cabrera eine Ausstellung von Luis Deza Aracibia eröffnet. Der peruanische Künstler, der in Stockholm lebt und regelmäßig Alojera besucht, zeigte Malerei unter dem Titel "Natura" sowie den Comic "Garajonay: Bosque Encantado".
Zur Eröffnung stellte Montserrat Cano die Werke vor, begleitet vom Saxofonisten Domingo Chávez, und Besucher erhielten ein kostenloses Comic-Exemplar, solange der Vorrat reichte. Die Ausstellung blieb bis zum 22. Mai geöffnet und war werktags am späten Nachmittag sowie am Samstagvormittag zugänglich.
Kanaren verteilen Leitfaden für grüne Rückzugsorte
Die kanarische Regierung hat einen Leitfaden zur Anpassung städtischer Räume an Hitzewellen an alle 88 Gemeinden und sieben Inselräte verteilt. Mariano Hernández Zapata erklärte, das Dokument solle lokalen Behörden helfen, klimatische Rückzugsorte mit Schatten, Vegetation, Wasser und angepassten Möbeln zu schaffen.
Der Leitfaden nannte technische Kriterien wie inseltypische Bepflanzung, durchlässige Beläge und effiziente Bewässerung sowie Beispiele zur Umsetzung. Die Grünen Büros der Kanarischen Inseln unterstützten seit 2020 Verwaltungen, Unternehmen und Bürger bei der ökologischen Wende und der Anpassung an den Klimawandel.







