Der Cabildo von La Gomera hat 2025 ein Projekt zur Verbesserung der Wohnbedingungen älterer Menschen auf der Insel abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit Provivienda wurden in allen sechs Gemeinden zwanzig Wohnungen barrierefrei umgestaltet.
Worum es geht (TL;DR)
- Cabildo La Gomera hat 2025 zwanzig Wohnungen in sechs Gemeinden barrierefrei umgebaut.
- Maßnahmen umfassten Badrenovierungen, bessere Zugänge und Beseitigung von Feuchtigkeitsproblemen.
- Wirkungsanalyse zeigt 2,27 Euro sozialen Ertrag pro investiertem Euro.
Die Maßnahmen beseitigten architektonische Barrieren und passten die Wohnungen an die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder körperlichen Behinderungen an. Dadurch können die Betroffenen sicher und selbstständig in ihren eigenen vier Wänden bleiben.
Barrierefreie Wohnungen für Senioren auf La Gomera
Casimiro Curbelo, Präsident des Cabildo, erklärte, das Projekt sei Ausdruck des Engagements für die direkte Unterstützung älterer Menschen, die in ihren eigenen Häusern leben möchten. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Organisationen wie Provivienda ermögliche effektive Sozialpolitik mit messbarem Einfluss.
Das Programm wurde individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Wohnungen zugeschnitten. Zu den Hauptmaßnahmen gehörten die Renovierung von Bädern, die Verbesserung der Zugänge und die Beseitigung von Feuchtigkeitsproblemen.
Neben baulichen Verbesserungen wurde ein sozialer Aspekt integriert, um unerwünschte Einsamkeit zu bekämpfen und das soziale Netzwerk der Teilnehmer zu stärken.
Soziale Wirkung des Projekts überzeugt
Eine Wirkungsanalyse zeigte, dass das Programm einen sozialen Ertrag von 2,27 Euro pro investiertem Euro generiert. 80,3 % des Werts kommen direkt den Begünstigten zugute, was ihren Alltag spürbar verbessert.
Fernando Rodríguez von Provivienda betonte, dass die positiven Ergebnisse nicht nur den 22 betreuten Personen zugutekommen, sondern der gesamten Gesellschaft. Die Evaluation sei entscheidend für die Ausweitung und Wiederholung solcher Projekte.
Alle Teilnehmer berichteten von einer verbesserten Lebensqualität, 90 % erlebten gesundheitliche und autonome Fortschritte, und 85 % verzeichneten stärkere soziale Beziehungen.











