La Gomera spricht über neue Regeln für Umweltagenten, Solar-Förderungen und die Kritik an fehlenden Direktverbindungen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
La Gomera drängt auf neue Regeln für Umweltagenten
Die Inselverwaltung hat eine Aktualisierung der Vorschriften für Umweltagenten beschlossen. Der Antrag an die Regierung der Kanarischen Inseln sollte den Beamten als Autoritätsvertretern mehr rechtliche Sicherheit geben. Hintergrund war das nationale Gesetz 4/2024 und eine einjährige Frist für Anpassungen durch die autonomen Gemeinschaften.
Zudem verwies die Verwaltung auf ein regionales Mandat aus der Zusatzbestimmung der Ley 2/2025, das eine neue berufliche Regulierung binnen sechs Monaten nach Inkrafttreten im Juli 2025 verlangte. Weil die meisten Agenten seit 2002 den Inselverwaltungen unterstanden, sah das Cabildo ohne neue Regeln Organisation und Schutz der Naturgüter gefährdet.
IxLG verlangte mehr Personal und Prävention statt nur Kontrolle
Iniciativa por La Gomera (IxLG) hat im Cabildo eine Motion zur Anpassung der Regionalgesetzgebung an das nationale Gesetz 4/2024 unterstützt. Die Partei erklärte, Umweltagenten seien die erste Verteidigungslinie gegen Umweltschäden und bräuchten ein einheitliches Basisstatut, das Autorität und Rechtssicherheit festschreibe.
IxLG forderte außerdem mehr Personal und das Ende prekärer Befristungen, weil die Aufgabenübertragung an die Inselverwaltungen 2002 oft ohne ausreichende Ressourcen erfolgt sei. Die regionale Anpassung sollte nach Ansicht der Partei auch Prävention und Arbeit mit der Bevölkerung stärken sowie Fortbildungen etwa zu Inselökologie und Klimawandel sichern.
La Gomera förderte mehr als 250 Solarprojekte
Die Inselverwaltung hat in drei Jahren mehr als 250 Projekte für Photovoltaik auf La Gomera gefördert. Die öffentliche Investition überstieg eine Million Euro und sollte Eigenverbrauch stärken sowie Energiekosten in Haushalten und Unternehmen senken. 84 Prozent der Vorhaben kamen aus privaten Haushalten, 16 Prozent aus Unternehmen.
Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die Insel gehe Richtung nachhaltigeres Energiemodell, weil Eigenverbrauch ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll sei. Für 2026 plante die Verwaltung mehr als 10 Millionen Euro für Nachhaltigkeit, darunter 1,5 Millionen Euro für Mobilität und Eigenverbrauch sowie mehr als 2,4 Millionen Euro für Waldbrandprävention.
Förderrunde für Eigenverbrauch lief in der Entscheidungsphase
Die Inselverwaltung hat eine aktuelle Förderrunde für Eigenverbrauch mit 700.000 Euro Budget vorangetrieben. Das Programm deckte laut Angaben bis zu 60 Prozent der Kosten für Photovoltaikanlagen ab. Die Ausschreibung befand sich in der Entscheidungsphase, während die Verwaltung parallel die Ausweitung der Nachhaltigkeitsausgaben für 2026 ankündigte.
Curbelo kritisierte fehlende Direktverbindungen zwischen Westinseln
Casimiro Curbelo hat die unzureichende Konnektivität zwischen El Hierro, La Gomera und La Palma kritisiert. Er erklärte, ohne direkte Verbindungen müssten Bewohner häufig über Teneriffa oder Gran Canaria reisen, wodurch kurze Wege zu mehrstündigen Fahrten würden. Das habe persönliche, wirtschaftliche und soziale Folgen.
Curbelo schrieb, die mangelnde Mobilität verteuere wirtschaftliche Aktivitäten und erschwere Zugang zu Arbeit, Gesundheitsversorgung und Bildung, was Ungleichheit im Archipel verstärke. Er forderte mutige politische Entscheidungen und verwies auf öffentliche Dienstleistungsverpflichtungen als Instrument für direkte und stabile Verbindungen.
Sozialprojekte: Mendoza erläuterte geplante Änderungen bei IRPF-Mitteln
Celso Mendoza hat auf La Gomera Änderungen der Fördergrundlagen für Programme mit IRPF-Mitteln erklärt. Der Generaldirektor für Vielfalt traf sich dazu mit sozialen Organisationen und sagte, im Vorjahr seien auf der Insel 56 Projekte von 24 Organisationen umgesetzt worden. Die Anpassung sollte Ausgaben klären, Rechtssicherheit erhöhen und die Mittelverteilung optimieren.
Mendoza erinnerte an die nächste Förderrunde mit 19,5 Millionen Euro und rief Organisationen auf, bis zum 26. Februar Beiträge einzureichen. Mit dem Termin endete eine Reihe technischer Treffen auf den Kanarischen Inseln, in denen die Verwaltung Details des Änderungsprojekts vermittelte.
Gomera AutoRacing holte Titel bei der RFEDA-Gala in Madrid
Gomera AutoRacing hat eine erfolgreiche Saison bei der Gala der Real Federación Española de Automovilismo (RFEDA) abgeschlossen. José Manuel González erhielt Auszeichnungen als Sieger der Copa de España de Montaña und der Klasse zwei, während Carlos Alexis Ramos Zweiter der Kategorie zwei wurde und die Klasse acht gewann. Beide nahmen die Ehrungen in Madrid entgegen.
González startete im vergangenen Jahr häufiger außerhalb der Kanarischen Inseln und gewann unter anderem auf Mallorca und in Extremadura. Ramos fuhr in seinem ersten Jahr konstant und sammelte Punkte mit Podestplätzen, auch bei Rennen auf La Gomera. Unterstützt wurden die Projekte vom Cabildo Insular de La Gomera, der Marke La Gomera Reserva de la Biosfera und weiteren lokalen Sponsoren.











