La Gomera spricht über soziale Teilhabe durch ein neues Reiseprogramm, den Internationalen Frauentag und Auszeichnungen für Gleichstellungspionierinnen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Inselverwaltung startet Reiseprogramm für Ältere und Menschen mit Einschränkungen
Casimiro Curbelo hat ein neues Programm für soziokulturelle Reisen angekündigt. Die Inselverwaltung richtete es an ältere Menschen sowie Personen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität und stellte 660 Plätze bereit.
Die Reisen passten sich an die Bedürfnisse der Teilnehmenden an, zudem übernahm die Verwaltung den Großteil der Kosten, um finanzielle Hürden zu senken. Curbelo erklärte, soziale Politik müsse Menschen und Chancen in den Mittelpunkt stellen und öffentliche Mittel wirksam im Alltag ankommen lassen.
Mehr als 16 Millionen Euro für Soziales im Jahr 2026 vorgesehen
Casimiro Curbelo hat die sozialen Schwerpunkte der Insel für 2026 bekräftigt. Die Insel plante dafür mehr als 16 Millionen Euro, das entsprach rund 17 Prozent des Gesamtbudgets.
Die Mittel flossen laut Darstellung in Betreuung älterer und abhängiger Menschen, Gesundheitsunterstützung für Familien, Teleassistenz sowie Hilfen bei funktionaler Vielfalt und die Zusammenarbeit mit dem dritten Sektor. Strategische Investitionen sollten zudem zusätzliche Pflegeplätze ermöglichen und Leistungen für Pflegebedürftige verbessern.
La Gomera hat den 8. März mit Ausstellung und Manifest begangen
Die Inselverwaltung hat den Internationalen Frauentag mit einer Ausstellung und dem offiziellen Manifest begangen. Sie eröffnete „Barrancos de mujer y memoria“ und verlas den Text gemeinsam mit der Asociación Gara.
Die Veranstaltung fand im Patio der Casa Bencomo in San Sebastián statt. Die Ausstellung zeigte historische Fotos von Frauen aus allen Gemeinden, bereitgestellt vom Archiv von La Gomera, und würdigte ihren Beitrag zum sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt der Insel.
Inselrätin Rosa Elena García hat Gleichstellung als tägliche Aufgabe beschrieben
Rosa Elena García hat den 8. März als Tag der Forderung eingeordnet. Die Inselrätin für Sozialpolitik sagte, Gleichheit entstehe nicht durch Feiern, sondern durch Erinnerung und politische Aktion.
Das verlesene Manifest erinnerte an frühere Frauengenerationen und beschrieb die Bilder als lebendige Geschichten von Frauen, die arbeiteten, pflegten und Familien sowie Gemeinschaften trugen. Der Text betonte außerdem Bildung als zentrales Werkzeug, um Respekt, Chancen und Freiheit zu vermitteln.
PSOE hat in San Sebastián Gleichstellungspreise an acht Frauen vergeben
Die lokale PSOE-Gruppe in San Sebastián de La Gomera hat ihre Gleichstellungspreise verliehen. Sie ehrte am Samstag in der Parteizentrale Carmita, Cecilia, Mary Carmen, Luisa, Olimpia, María Esther, María Victoria und Oilda.
Nach Angaben der Partei würdigte die fünfte Ausgabe der Auszeichnung ihren Beitrag zu einer gerechteren Gesellschaft während der Transitionszeit. Bei der Veranstaltung erinnerten die Geehrten an ihre Anfänge im Bildungssystem, zudem zeigte die Partei historisches Bildmaterial.
PSOE-Sekretärin Leyla Rodriguez hat vor Rückschritten bei Frauenrechten gewarnt
Leyla Rodriguez hat die Geehrten als Vorbilder für nachfolgende Generationen bezeichnet. Die lokale Sekretärin der PSOE in San Sebastián sagte, der Einsatz für Frauenrechte bleibe bis heute unvollendet.
Rodriguez erinnerte daran, dass die Frauen in den 1970er Jahren unter schwierigen Bedingungen ihre Ausbildung verfolgt hätten und bereits 1975 eigenständig Bankkonten geführt hätten, was damals ungewöhnlich gewesen sei. Sie warnte vor Bestrebungen der extremen Rechten, Errungenschaften zurückzudrehen.








