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    La Gomera Nachrichten 5. Juni 20265 Min. Lesedauer

    La Gomera warnt: Flughafengebühren bedrohen Inseltourismus!

    Kanaren News La Gomera News-Ticker

    Casimiro Curbelo hat vor einer von Aena geplanten Erhöhung der Flughafengebühren gewarnt. Der Präsident der Inselverwaltung forderte, die spanische Regierung müsse bei der Genehmigung von DORA III die Besonderheiten der Kanarischen Inseln berücksichtigen. Höhere Gebühren verteuerten die Erreichbarkeit für Bewohner und Besucher und schwächten Wettbewerbsfähigkeit sowie territoriale Kohäsion.

    Curbelo unterstützte die Position der spanischen Wettbewerbsbehörde CNMC, die für 2027 bis 2031 eine jährliche Senkung um 0,59 Prozent vorschlug, während Aena 3,82 Prozent ansetzte. Er verwies auf mehr als 128.000 Passagiere pro Jahr am Flughafen La Gomera und mahnte, jede Verteuerung könne auch soziale Folgen haben.

    Förderprogramm für Elektrofahrzeuge und Ladepunkte auf La Gomera

    Die Inselverwaltung hat ein neues Programm für nachhaltige Mobilität aufgelegt. Zunächst stehen 500.000 Euro bereit, eine Aufstockung um weitere 400.000 Euro ist möglich. Anträge auf Zuschüsse für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur konnten bis Mittwoch, den 10. Juni, persönlich oder online eingereicht werden.

    Die Förderung sieht bis zu 12.000 Euro für Elektroautos und bis zu 3.000 Euro für Motorräder vor, jeweils gedeckelt auf 40 Prozent des Marktpreises. Transportprofis können bis zu 30.000 Euro erhalten; hinzu kommen Zuschüsse für Ladestationen je nach Standort und Quote. Förderfähige Ausgaben müssen zwischen dem 24. Januar 2024 und dem 31. Dezember 2025 bezahlt worden sein.

    109.000 Euro für Bildung und Kultur auf La Gomera

    Die Inselverwaltung hat jährliche Zuschüsse für Bildungs- und Kultureinrichtungen beschlossen. Rund 20 Einrichtungen erhalten zusammen 109.000 Euro, darunter Vereine, Schulen, Elternverbände und Gruppen, die das kulturelle Erbe der Insel pflegen. Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die Mittel stärkten Identität und sozialen Zusammenhalt und sicherten die Fortsetzung laufender Projekte.

    Rosa Elena García, Inselrätin für Kultur, sagte, die Förderung unterstütze Initiativen, die direkt an kultureller Vermittlung und Bildungsbeteiligung arbeiteten. Die Linie ergänzt Kooperationsprotokolle, die die Inselverwaltung im April mit lokalen Organisationen mit 4,6 Millionen Euro ausgestattet hatte.

    La Gomera stellt Tourismusstrategie bis 2030 vor

    Die Inselverwaltung hat ihre Strategie für nachhaltigen Tourismus bis 2030 präsentiert. Die Vorstellung fand am 18. Juni um 17.30 Uhr am Mirador César Manrique in Valle Gran Rey statt und richtete sich an Betriebe und Institutionen aus dem Tourismussektor. Die Ausrichtung setzt auf Natur, Authentizität, Nachhaltigkeit, Qualitätserlebnisse und das Wohl der lokalen Bevölkerung.

    Casimiro Curbelo sagte, Beiträge der Akteure aktualisierten die Strategie, weshalb die Teilnahme des Sektors wichtig sei. María Isabel Méndez, Inselrätin für Tourismus, Handel und Verbrauch, kündigte Fortschritte im Plan für nachhaltigen Tourismus im Zielgebiet an. Eine Anmeldung bis zum 12. Juni war erforderlich; die Plätze wurden nach Reihenfolge vergeben.

    Alajeró: Seniorenprojekt für 2026 angekündigt

    Die Gemeinde Alajeró hat ein Projekt für 2026 vorgestellt, das Unterstützung und Prävention für ältere Einwohner fortsetzt. Das Programm läuft seit 2018 ohne Unterbrechung und richtet sich an Menschen über 65 Jahre sowie an Jüngere in sozialer Notlage. Es soll Einsamkeit mindern und Hilfe in abgelegenen Gebieten leisten, in denen öffentlicher Nahverkehr fehlt.

    Bürgermeister Manuel Ramón Plasencia sagte, viele ältere Menschen lebten in den verstreuten ländlichen Zonen allein, auch in Playa de Santiago. In der aktuellen Ausgabe kommt ein Physiotherapeut hinzu; moderne Fahrzeuge sollen den Transport erleichtern. Vorgesehen sind wöchentliche Hausbesuche und Telefonate durch Sozialarbeiter sowie Kultur- und Freizeitpädagogen.

    Alajeró fördert Sanierung privater Wohnhäuser

    Alajeró hat Richtlinien für die Förderung der Sanierung privater Wohnhäuser veröffentlicht. Der Boletín Oficial der Provinz Santa Cruz de Tenerife machte die Vorgaben im Rahmen des kanarischen Wohnungsplans 2020 bis 2025 bekannt. Finanziert wird das Programm durch das Instituto Canario de la Vivienda und kommunale Mittel. Anträge konnten vom 4. Juni bis zum 1. Juli 2026 gestellt werden.

    Das Budget beträgt 108.358,86 Euro. Die Zuschüsse decken bis zu 50 Prozent der Kosten, maximal 10.000 Euro pro Wohnung; in besonderen Schutzfällen sind bis zu 100 Prozent bei gleicher Obergrenze möglich. Bürgermeister Manuel Ramón Plasencia Barroso hatte die Richtlinien am 27. Mai genehmigt und auf das Ziel verwiesen, Familien zu entlasten und Landflucht zu bremsen.

    IxLG kritisiert ASG wegen widersprüchlicher Bildungspolitik

    Alba González Ossorio hat die Agrupación Socialista Gomera (ASG) von Casimiro Curbelo wegen widersprüchlicher Positionen zur inklusiven Bildung kritisiert. Die Politikerin von Iniciativa por La Gomera (IxLG) sagte, die Partei vertrete je nach Institution gegensätzliche Linien, was Kindern mit besonderen Bildungsbedürfnissen schade. Sie verwies auf unterschiedliche Abstimmungen zwischen Dezember 2024 und April 2025.

    González Ossorio nannte den ASG-Abgeordneten Jesús Ramos, der im kanarischen Parlament Ressourcen für inklusive Bildung auf La Gomera gefordert hatte. Vier Monate später habe ASG-Senator Fabián Chinea im Senat für eine Motion der Partido Popular (PP) gestimmt, die Inklusion gefährden könne. Zudem habe ASG im kanarischen Parlament gegen eine Initiative zur Verbesserung der Ressourcen für betroffene Schüler gestimmt.

    Kanaren fordern angepasste Lösungen für Agrarinspektionen

    Eduardo García hat angepasste Lösungen für Arbeitsinspektionen in der Landwirtschaft auf den Kanarischen Inseln gefordert. Der Vizeberater für den Primärsektor traf sich mit José Trasobares, dem Leiter der Arbeitsinspektion von Santa Cruz de Tenerife, sowie Juan Ramón Rodríguez, dem Generaldirektor für Landwirtschaft. Anlass waren Inspektionen auf La Palma, die Probleme bei Vorgaben wie Trinkwasser und Sanitäranlagen aufgezeigt hatten.

    García erklärte, Minifundien und schwierige Topografie erschwerten vielerorts die Umsetzung; zudem hingen Maßnahmen oft von den Kommunen ab. Er schlug Notfalllösungen wie Wasser in Kanistern vor und verwies auf die Rolle von Unternehmen, die Produkte verarbeiteten und vermarkteten. Die Arbeitsinspektion kündigte an, die Kontrolle beim Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen zu verstärken, um Unfälle zu vermeiden.

    Immobilien Kanaren-Tourismus Politik Santa Cruz Sport Wirtschaft
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