La Gomera spricht über das Projekt „Agua y Memoria“, Kritik am Gesundheitszentrum in La Dama und neue Jobs in San Sebastián sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
„Agua y Memoria“ startet mit Wasserroute in San Sebastián
Die Inselverwaltung hat das Projekt „Agua y Memoria“ mit einer ersten Route gestartet. In San Sebastián de La Gomera führte sie eine rund zwei Kilometer lange Strecke zu historischen Wasserstätten und verband hydraulisches Erbe mit kollektiver Erinnerung.
Casimiro Curbelo, Präsident der Inselverwaltung, sagte, die Initiative stärke das Engagement für verantwortungsvollen Wassergebrauch. Er verwies trotz jüngster Regenfälle und voller Reservoirs auf Wasser als begrenztes Gut. Soledad Iess, Geschäftsführerin der Fundación Acuorum, sah im Abkommen eine Bildungs- und Kulturchance.
IxLG hat Sofortmaßnahmen für Consultorio in La Dama verlangt
Iniciativa por La Gomera (IxLG) hat umgehende Schritte für das Consultorio Periférico de La Dama gefordert. Die Partei kritisierte gravierende Feuchtigkeitsprobleme, die nach ihrer Darstellung die Versorgungsqualität für eine alternde Bevölkerung beeinträchtigten.
Alejandro García Vera, Sprecher von IxLG in Vallehermoso, erklärte, die Vernachlässigung sei normalisiert worden, und machte die Gerencia de Servicios Sanitarios sowie die Gemeindeverwaltung von Vallehermoso verantwortlich. IxLG verlangte einen sofortigen Plan für Mindeststandards bei Hygiene und Zugang und kündigte weiteren Druck an.
San Sebastián hat 37 Arbeitslose für kommunale Dienste eingestellt
Die Stadtverwaltung hat das Sozialbeschäftigungsprogramm 2025/2026 mit 37 Einstellungen abgeschlossen. Das Programm hatte Ende 2025 mit 15 Verträgen begonnen und integrierte im Januar 22 weitere Arbeitskräfte für zwölf Monate.
Bürgermeisterin Angélica Padilla sagte, das Rathaus habe 641.569,41 Euro beigesteuert, der Kanarische Arbeitsdienst 252.911,60 Euro. Die Auswahl habe der Arbeitsdienst vorgenommen, um vor allem Langzeitarbeitslose, Frauen und Menschen mehr als 45 zu unterstützen. Eingesetzt wurden Kräfte unter anderem in Reinigung, Pflege, Bau und Gartenpflege.
Kanaren haben 255.000 Euro gegen Schwarzarbeit bereitgestellt
Die kanarische Regierung hat 255.000 Euro für Projekte gegen Schwarzarbeit bereitgestellt. Die Direktion für Arbeit veröffentlichte dazu im Amtsblatt eine Ausschreibung, die Vorhaben zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft auf den Kanarischen Inseln fördern sollte.
José Ramón Rodríguez, Direktor für Beschäftigung, erklärte, die Hilfen seien wichtig für Transparenz am Arbeitsmarkt. Gefördert werden sollten 2026 geplante Projekte, etwa Meldekanäle, Sensibilisierungskampagnen, Schulungen und Beratung. Anträge sollten online binnen 15 Arbeitstagen nach Start der Frist eingereicht werden.
Kanaren haben längere Fristen für Next Generation-Fonds gefordert
Die kanarische Regierung hat gemeinsam mit Industrieverbänden eine Fristverlängerung für EU-Next-Generation-Mittel gefordert. Die Verbände FEMETE, FEMEPA, ASINCA, ACER, AEOLICAN, SORECAN und UNEF baten Staat und EU, die Laufzeiten bis Dezember 2028 zu strecken.
Mariano H. Zapata, Leiter der Abteilung für ökologische Transition und Energie, verwies auf Verwaltungsaufwand und technische Komplexität. Vertreter der Verbände erklärten, realistische Zeitrahmen seien nötig, damit Projekte zur Energiewende und Dekarbonisierung rechtssicher und mit Qualität umgesetzt würden.
Quintero hat Weinexport beworben und über Entsalzung gesprochen
Narvay Quintero hat auf der Barcelona Wine Week mit kanarischen Unternehmen über Weinexporte gesprochen. Er koordinierte nach Angaben der Regierung künftige Maßnahmen zur Förderung des Absatzes, vor allem in der EU und in den USA, und nahm auch Asien als Markt in den Blick.
Quintero traf zudem den katalanischen Agrarminister Òscar Ordeig, der Interesse an kanarischer Entsalzungstechnologie für die Landwirtschaft zeigte. Die vom Instituto Tecnológico de Canarias entwickelte Lösung sollte den Energieverbrauch um 25 Prozent senken und werde auf den Kanaren mit zehn Anlagen und Investitionen von mehr als 13 Millionen Euro eingesetzt.











