Das Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria (ICCA) hat am Freitag, 14. November, auf La Palma ein Treffen von Meersalzproduzenten der Kanarischen Inseln organisiert. Die Veranstaltung sollte die Bedeutung dieses Produkts und dieser Berufstätigkeit für Landschaft, Wirtschaft und Kultur des Archipels hervorheben.
Worum es geht (TL;DR)
- ICCA organisierte am 14. November Treffen der Meersalzproduzenten in Fuencaliente auf La Palma.
- Veranstaltung behandelte Ausbildung, Zertifizierung und Diversifizierung im kanarischen Salinensektor.
- Minister Quintero betonte kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des Meersalzes für den Archipel.
Die Regierung der Kanarischen Inseln veranstaltete die Jornada de Productores de Sal Marina de Canarias in den Salinen von Fuencaliente auf La Palma. Über das ICCA kamen Produzenten, Techniker, Forscher und Vertreter institutioneller und sektorgebundener Einrichtungen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, aktuelle Herausforderungen des Sektors zu analysieren und dessen Professionalisierung und Wertschätzung zu fördern.
In einem partizipativen und informativen Format behandelte die Veranstaltung Themen wie spezialisierte Ausbildung im Salinensektor, Diversifizierung und Zertifizierung von traditionellem Salz sowie die Interpretation des Erbes als Werkzeug zur Wertschätzung der kanarischen Salinen.
Der zuständige Minister Narvay Quintero betonte: "Auf den Kanaren ist Meersalz weit mehr als nur ein gastronomisch wertvolles Produkt, das sowohl auf den Inseln als auch auf externen Märkten geschätzt wird. Sein Herstellungsprozess ist eine Form, sich mit der marinen Umgebung unseres Archipels zu verbinden, und somit Teil unserer Geschichte, Kultur, Tradition und Landschaft, die wir bewahren müssen."
Nach der Eröffnung begann die Veranstaltung mit einer Analyse der aktuellen Lage des Salinensektors im Archipel durch ICCA-Techniker und setzte sich mit der Präsentation des Dokumentarfilms "Las Salinas de Canarias", produziert von TV Canaria, fort.
Im ersten thematischen Block zur Professionalisierung dieser Tätigkeit erläuterte Katia Hueso vom Instituto del Patrimonio y los Paisajes de la Sal (Red IPAISAL) die Ausbildungsinitiativen für Produzenten in Frankreich und deren mögliche Umsetzung in Spanien.
Im zweiten Abschnitt, der sich mit alternativen Nutzungsmöglichkeiten zur Salzgewinnung befasste, betonte Juan Romero von Salinera Española die Bedeutung der Aufwertung des traditionellen Produkts durch Zertifizierungen, um die Diversifizierung des Sektors zu fördern.
Am Nachmittag interpretierte Juan Manuel Ortiz von Atlántida Medio Ambiente das salinische Erbe und bot eine Verkostungssitzung an, um den Wert der traditionellen Salinen und ihrer Produkte zu verdeutlichen.
Anschließend nahmen die Teilnehmer an einer Führung durch die Salinen und das Salzmuseum von Fuencaliente teil, bevor sie an einer Podiumsdiskussion über die Herausforderungen und Chancen des Salinensektors auf den Kanaren teilnahmen. Der Direktor des ICCA, Luis Arráez Guadalupe, sowie andere Redner und Produzenten des Sektors beteiligten sich an dieser Diskussion, die den Abschluss der Veranstaltung bildete.











