San Sebastián de La Gomera, 18. Dezember 2025 – Der Grupo Municipal Socialista hat am Mittwoch im Plenum gegen den Haushaltsplan 2026 gestimmt. Die Sozialisten halten ihn für veraltet und sehen keine Anpassung an die aktuellen Bedürfnisse der Gemeinde.
Worum es geht (TL;DR)
- PSOE lehnt Haushaltsplan 2026 von San Sebastián de La Gomera als veraltet ab.
- Sozialisten kritisieren fehlende Initiativen für Wohnungsbau, Beschäftigung und nachhaltige Mobilität.
- Interventionsstelle fordert Wirtschaftsplan wegen Nichteinhaltung der Ausgabenregel.
Der PSOE erklärte, San Sebastián könne mit diesen Haushalten nicht vorankommen. Aus politischer Verantwortung lehnten sie den Plan ab, der ihrer Meinung nach ein erschöpftes und perspektivloses Regierungsteam widerspiegele. Der Haushalt wurde nur mit den Stimmen der Regierungsgruppe und gegen alle anderen politischen Kräfte verabschiedet.
Sozialisten bemängeln Stillstand in der Gemeinde
Ventura del Carmen Rodríguez Herrera, Sprecherin der Sozialisten, betonte, dass ihr Nein die Enttäuschung der Bürger über die stagnierende Gemeindeverwaltung widerspiegele. Der Haushalt von 16.878.926 Euro sei eine verpasste Chance, da er weder Fortschritte noch Lösungen für die Probleme der Einwohner biete.
Der PSOE bedauert das Fehlen wirtschaftlicher und städtebaulicher Initiativen zur Lösung der Wohnungsproblematik. Sie kritisieren die 20.000 Euro für Beschäftigungsmaßnahmen und 17.000 Euro zur Unternehmensförderung als unzureichend. Auch fehle ein Plan für nachhaltige urbane Mobilität und Renaturierung.
Interventionsstelle mahnt Wirtschaftsplan an
Der PSOE hebt die Bedeutung der Anmerkungen der Interventionsstelle hervor, die einen Wirtschaftsplan wegen Nichteinhaltung der Ausgabenregel fordert. Die Sozialisten sehen darin Hinweise auf eine fehlerhafte und unkontrollierte Wirtschaftspolitik.
Rodríguez Herrera erinnerte daran, dass im Vorjahr angenommene Anträge des PSOE zu Mobilität, Nachhaltigkeit, Kultur und Tourismus nicht umgesetzt wurden. Der aktuelle Haushalt setze auf politisches Marketing statt auf notwendige öffentliche Dienstleistungen.
Der Grupo Municipal Socialista bekräftigt sein Engagement für ein transparentes, nachhaltiges Management, das echte Chancen für die Bürger bietet. Ihr Nein sei ein Bekenntnis zu einer zukunftsorientierten Politik.











