Die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln empfiehlt das Tragen von Masken, das Lüften geschlossener Räume und das Händewaschen als wirksame Maßnahmen gegen eine Ansteckung mit dem Grippevirus. Zusammen mit der Grippeimpfung lassen sich Infektionen und Komplikationen am besten vermeiden. Die Impfquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen – bereits 246.000 Menschen haben sich gegen das Virus impfen lassen.
Worum es geht (TL;DR)
- Gesundheitsbehörde empfiehlt Masken, Lüften und Händewaschen gegen Grippe auf den Kanaren.
- Grippeimpfung ist um 15 Prozent gestiegen, bereits 246.000 Menschen geimpft.
- Grippeinzidenz liegt bei 151,4 Fällen pro 100.000 Einwohner, moderates Risiko.
Die Gesundheitsbehörde erinnert daran, dass Personen mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Fieber oder Halsschmerzen eine chirurgische Maske tragen sollten, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Dies gilt besonders in geschlossenen Räumen und bei Familientreffen.
Hygienemaßnahmen und Verhaltensregeln bei Grippe
Zusätzlich zum Maskentragen wird bei grippeähnlichen Symptomen empfohlen, Räume häufiger zu lüften und regelmäßig die Hände zu waschen, insbesondere nach dem Naseputzen oder Husten. Auch das Niesen oder Husten in den Ellbogen oder ein Papiertaschentuch sowie die Verwendung von Einmaltüchern, die nach Gebrauch entsorgt werden, sind wichtige Maßnahmen. Der enge Kontakt mit gefährdeten Personen sollte vermieden werden, ebenso wie das Teilen von Gläsern, Besteck oder Handtüchern.
Im Gesundheitsbereich wird der Einsatz von chirurgischen Masken sowohl für das Personal als auch für Patienten und Begleitpersonen in sensiblen Bereichen wie Chemotherapieabteilungen, Transplantationseinheiten, Notaufnahmen und Intensivstationen empfohlen.
Grippeimpfung zeigt Wirkung
Die saisonale Grippeimpfkampagne hat im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024 um 14,94 Prozent zugelegt, wie die Daten der Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln zeigen. Insgesamt wurden 246.194 Menschen geimpft, davon 11.612 allein in der letzten Woche – ein Anstieg von 40,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. Die Behörde betont die Bedeutung der Impfung als wichtigstes Mittel zur Vermeidung von Komplikationen bei einer Ansteckung.
Der jüngste Bericht zur Überwachung akuter Atemwegsinfektionen auf den Kanaren zeigt für die Woche vom 8. bis 14. Dezember eine Grippeinzidenz von 151,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dies entspricht einem moderaten Risiko, wobei die Zahlen auf einen Anstieg in Richtung eines höheren Risikoszenarios hindeuten. Daher sind einfache, aber wirksame Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Masken bei grippeähnlichen Symptomen wichtig.











