La Gomera beschäftigt sich mit der Regulierung von Ferienwohnungen, neuen Fördermitteln der Inselverwaltung und dem Gedenken an die Brandopfer in San Sebastián. Die Insel arbeitet an Klimapolitik, Seniorenbetreuung und kulturellen Projekten.
San Sebastián reguliert touristische Ferienwohnungen
Der Stadtrat hat eine Initiative zur Regulierung touristisch genutzter Wohnungen beschlossen. Iniciativa por La Gomera (IxLG) brachte die Motion ein, ASG und CC unterstützten sie, die PSOE enthielt sich.
IxLG-Sprecherin Luz Marina Medina Martín erklärte, die Stadt müsse den Flächennutzungsplan an die Ley 6/2025 anpassen und klare Grenzen setzen. Vorgesehen sind mindestens 80 Prozent für reguläres Wohnen und 20 Prozent für Tourismus, ergänzt um eine Kapazitätsstudie und einen Beteiligungsprozess.
Inselverwaltung stockt Subventionsplan 2026 auf
Die Inselverwaltung hat den Strategischen Subventionsplan für 2026 aktualisiert. Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die Überarbeitung habe neue Organisationen aufgenommen und die Ansätze an den Haushalt angepasst.
Die geplanten Zuweisungen liegen bei mehr als 11,4 Millionen Euro. 31 Prozent fließen in soziale Politik mit mehr als 3,5 Millionen Euro, 23 Prozent in Handel und wirtschaftliche Belebung mit 2,6 Millionen Euro. Für Bildung, Kultur und Sport stehen 1,1 Millionen Euro bereit, weitere 3,4 Millionen Euro sind für Vereinbarungen mit öffentlichen Einrichtungen vorgesehen.
Gedenktafel für Brandopfer von 1984 in San Sebastián
Der Gemeinderat hat die Benennung der Patios auf dem städtischen Friedhof San Antonio einstimmig beschlossen. Bürgermeisterin Angélica Padilla sagte, die Bereiche erhielten Apostelnamen, um alte und neue Zonen einheitlich zu ordnen.
Für Patio 7 plant die Stadt eine Gedenktafel für die Opfer des Brandes vom 11. September 1984. Padilla begründete den Schritt mit besserer Verwaltung, klarer Struktur und einem verbesserten Bürgerservice.
San Sebastián bekräftigt öffentlichen Auftrag von RTVC
Der Stadtrat hat eine Erklärung zum Schutz des öffentlichen Charakters von Radio Televisión Canaria (RTVC) verabschiedet. Die Kommune sieht den Sender als Instrument für soziale, territoriale und kulturelle Kohäsion auf den Kanarischen Inseln.
In der Begründung heißt es, RTVC garantiere das Recht auf wahrheitsgemäße und vielfältige Information. Parallel beschloss der Rat die erste Genehmigung einer Verordnung für gutes Regierungshandeln und Polizeiarbeit, die das Parken im Audillón und weiteren zeitlich begrenzten Zonen regeln soll.
Seniorenreisen mit mehr als 800 Plätzen gestartet
Das Cabildo hat die ersten Reisen des Jahres im Programm "La Gomera Viaja" gestartet. Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo sagte, die Initiative solle das soziale Wohl stärken und aktives Altern für mehr als 800 Menschen fördern.
Eine Gruppe reiste nach Pamplona, weitere Fahrten nach Valencia und eine Reise für Menschen mit Behinderungen nach Sevilla sind angekündigt. Inselrätin Rosa Elena García verabschiedete die erste Gruppe und erklärte, das Paket umfasse Flüge, Transfers, Begleitung und Versicherungsschutz.
Vallehermoso startet dezentrales Seniorenangebot
Die Gemeinde hat ein neues Betreuungsangebot für Senioren gestartet. Bürgermeister Emiliano Coello erklärte, der Dienst solle Aktivitäten und Begleitung verbinden und auch ältere Menschen in abgelegenen Ortsteilen erreichen.
Das Programm läuft in La Dama, Chipude und Alojera und umfasst Workshops zur aktiven Alterung, kognitive Stimulation, Sportangebote sowie Hilfe bei Verwaltung und neuen Technologien. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate, die Finanzierung liegt bei 90.000 Euro.
Vallehermoso bei regionalem Klimaforum der Gemeinden
Bürgermeister Emiliano Coello hat am ersten regionalen Forum zur Klimapolitik der Gemeinden teilgenommen. Das Treffen in Santa Cruz de Tenerife brachte kommunale Vertreter und Fachleute für ökologische Transition und Nachhaltigkeit zusammen.
Bei der Eröffnung sprachen Celia Martín als technische Generalsekretärin für ökologische Transition, Cristina Schallenberg als Vizeberaterin, FECAM-Präsidentin María Brito und Umweltminister Mariano H. Zapata. Arbeitsgruppen behandelten Barrieren für kommunale Maßnahmen und Instrumente zur Zusammenarbeit.
Vallehermoso arbeitet an EU-Projekt auf den Azoren
Eine Delegation aus Vallehermoso hat auf der Azoreninsel Pico am Interreg-MAC-Projekt BioEcotur mitgearbeitet. Stadtrat Ricardo Coello und der ADL-Techniker Fernando Martín nahmen an Workshops, einem Nachverfolgungskomitee und technischen Besuchen teil.
Das Projekt tauscht Erfahrungen zu grünen und blauen Infrastrukturen, Nachhaltigkeit und Klimaanpassung aus. Besucht wurden unter anderem die Pozas de São Roque und das UNESCO-Weltkulturerbe Criação Velha, für Freitag waren weitere Stationen wie Portinho geplant.
Nachfragen zum Dichterhaus in Vallehermoso
Guzmán Correa Marichal hat im letzten Plenum der Inselverwaltung nach dem Stand der Arbeiten am Geburtshaus des Dichters in Vallehermoso gefragt. Er äußerte Bedenken wegen möglicher Verzögerungen bei dem Kulturprojekt.
Iniciativa por La Gomera (IxLG) erinnerte daran, dass die Inselverwaltung das Haus 2010 erworben hatte und es lange ungenutzt blieb. Erst 2019 startete nach öffentlichem Druck ein Sanierungsprojekt, das als Erinnerungsort für den Literaten Pedro García Cabrera dienen soll.
Schülerunternehmertum im Mercado Municipal
Der CEPA La Gomera hat mit dem NEAE +21-Programm die "Cooperativa La Gomera +21" vorgestellt. Die Idee wurde auf der zweiten Feria de Cooperativas Escolares in San Sebastián de La Gomera präsentiert, die im Mercado Municipal stattfand.
Das Bildungsprojekt "Enseñar para Emprender" stammt von der Agentur Universitaria de Empleo der Fundación General der Universität La Laguna und wird vom Servicio Canario de Empleo finanziert. Bürgermeisterin Angélica Padilla und Bildungsstadtrat Libertad Ramos besuchten die Stände und würdigten das Engagement von Schülern und Lehrkräften.






