Die Sozialisten auf La Gomera haben kritisiert, dass der Präsident des Cabildos auf „faraonische Projekte wie die Seilbahn von Agulo“ setze, die die Touristifizierung der Insel beschleunigen und den Druck auf das Gebiet erhöhen. Notwendige und kostengünstigere Projekte in anderen Gemeinden blieben unberücksichtigt.
Worum es geht (TL;DR)
- Sozialisten kritisieren Großprojekte wie die Seilbahn von Agulo, die Touristifizierung beschleunigen.
- Rahmenabkommen für touristische Infrastruktur wurde am 9. Mai unterzeichnet, konkrete Maßnahmen folgen.
- Seilbahnprojekt am Mirador de Abrante kostet knapp 12 Millionen Euro, 500.000 Euro bereits bereitgestellt.
Sie fordern, dass Entscheidungen mit der Philosophie des Biosphärenreservats übereinstimmen sollten. Es fehle an Investitionen in Parks, Abfallmanagement oder Klimaschutzmaßnahmen, was eine fehlende echte Tourismusstrategie zeige.
Die PSOE-Fraktion im Cabildo von La Gomera beklagt die „Diskriminierung zwischen Gemeinden“ bei der Umsetzung touristischer Infrastrukturprojekte, die von der Regierung von CC und PP finanziert werden. Sie lehnen die willkürliche Auswahl von Projekten ab, die keine echte Notwendigkeit darstellen.
Kanaren: Kritik an touristischen Investitionen
Am 9. Mai wurde das Rahmenabkommen zwischen der Regierung von CC und PP und den Inselverwaltungen zur Entwicklung der Kanarischen Strategie für touristische Infrastruktur unterzeichnet. Nun sollen spezifische Vereinbarungen folgen, die konkrete Maßnahmen festlegen.
Die vorgeschlagenen Projekte spiegelten nicht die strategischen Bedürfnisse der Insel wider, so die Kritiker. Es fehle an Gleichgewicht zwischen den Gemeinden, und es sei unklar, warum bestimmte Projekte ausgewählt wurden. Die Bürger und die Ziele des Biosphärenreservats seien nicht berücksichtigt worden.
Die Finanzen zeigten, wohin das Geld fließe. Das Cabildo kündigte die Küstensanierung der Playa de La Rajita in Vallehermoso mit einem Budget von 8.891.865,23 Euro an. Weitere Projekte umfassen Parkplätze, Investitionen in die Playa de Alojera und ein Besucherzentrum für die Rieseneidechse von La Gomera.
Investitionen auf La Gomera hinterfragt
Die Sozialisten bedauern, dass das Cabildo an der Seilbahn am Mirador de Abrante festhalte. Das Projekt, das von der Generaldirektion für touristische Infrastruktur an GESTUR vergeben wurde, hat ein Budget von 11.894.743,83 Euro. Die Kanarische Autonome Gemeinschaft hat dafür 2025 bereits 500.000 Euro bereitgestellt.
Es gebe keine Instandhaltungsmaßnahmen für bestehende Infrastruktur, sondern eine investitionsgetriebene Strategie, die nicht den realen Bedürfnissen der Gemeinden entspreche. Die Sozialisten betonen, dass öffentliche Gelder nicht nur für den Tourismus ausgegeben werden sollten, sondern auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung beitragen müssen.











