Senator Fabián Chinea Correa fordert von der spanischen Zentralregierung eine rasche Entscheidung über das Dekret-Gesetz zur Agenda Canaria. Der Ministerrat dürfe den Beschluss nicht über Januar 2026 hinaus verzögern. Die politische Instabilität auf nationaler Ebene mache es notwendig, die Unsicherheiten für die Kanarischen Inseln schnell zu klären.
Chinea erinnerte daran, dass der Senat bereits eine ASG-Motion verabschiedet hat, die die Regierung zum Erlass eines spezifischen Dekret-Gesetzes für die Kanaren auffordert. Da keine neuen Staatshaushalte verabschiedet werden können, sei das Dekret-Gesetz keine Option, sondern eine politische Verpflichtung. Zu den Maßnahmen gehören Steuererleichterungen für La Palma, La Gomera und El Hierro, die Finanzierung des kostenlosen Warentransports, ausstehende Zahlungen des POSEI Adicional, Investitionen in Infrastruktur sowie Programme zur Armutsbekämpfung und Unterstützung minderjähriger Migranten.
Steuererleichterungen für La Palma, La Gomera und El Hierro gefordert
Zur Steuerpolitik der Inseln erklärte Chinea, es gebe keinen technischen oder politischen Grund, die IRPF-Steuersenkung zu verzögern. Diese habe sich nach dem Vulkanausbruch auf La Palma als effektiv erwiesen. Er forderte, dass der Ministerrat das Dekret-Gesetz verabschiedet und dem Kongress zur Bestätigung vorlegt. Chinea appellierte an die Verantwortung aller parlamentarischen Gruppen, da es um die Erfüllung von Verpflichtungen gegenüber den Kanaren gehe. Die Kanaren seien loyal und geduldig gewesen, hätten nun aber das Recht, Effizienz und Gerechtigkeit zu verlangen. Januar sei eine vernünftige Frist – jede weitere Verzögerung schaffe nur unnötige Unsicherheit.











