Vallehermoso hat am 24. und 25. November ein Programm zur Sensibilisierung gegen Gewalt an Frauen gestartet. Diese Initiative soll das Bewusstsein für Gleichberechtigung und Prävention stärken.
Am Montag, dem 24., eröffnete die Casa de la Cultura um 12 Uhr die Ausstellung „El Vestido Blanco“ der Fotografin Michelle Fuertes Medina. Diese autobiografische Serie beleuchtet Gewalt gegen Frauen durch emotionale Selbstporträts. Nach der Eröffnung folgte eine Führung und eine symbolische Aktivität mit Schmetterlingen. Schüler des CEO Vallehermoso nahmen daran teil. Der Tag endete mit einem Gespräch mit der Künstlerin und einem Auftritt der Sängerin Regina Morales.
Am Dienstag, dem 25., wurde die Ausstellung in der Plaza de la Constitución fortgesetzt. Dort wurden Informationstafeln und ein Infostand für Jugendliche und Erwachsene eingerichtet. Diese Aktion zielte darauf ab, das Thema über den kulturellen Bereich hinaus sichtbar zu machen und die aktive Beteiligung der Bürger zu fördern.
Kanaren fördern Bewusstsein gegen Gewalt
„El Vestido Blanco“ ist ein autobiografisches Fotoprojekt von Michelle Fuertes Medina, einer in Madrid geborenen Fotografin, die sich nach einem Jahrzehnt im Ausland auf La Gomera niedergelassen hat. Sie erhielt 2021 den ersten Preis für Jugend und Kultur und 2022 eine Förderung zur Förderung der Jugendbeteiligung, die die Umsetzung dieser Serie ermöglichte.
Die Ausstellung zeigt acht großformatige Fotografien, in denen die Künstlerin Selbstporträts und ein weißes Kleid als Symbol für erlebte Misshandlung verwendet. Mit Titeln wie „La (no) verdad“ oder „La (no) vida“ trennt sie die Identität der Person von der erlittenen Gewalt. Diese visuelle Sprache fordert zur Reflexion über sichtbare und unsichtbare Formen der Gewalt gegen Frauen auf und betont Beziehungen, die auf Respekt, Gleichheit und Freiheit basieren.











