Der Cabildo von La Gomera hat am Mittwoch um 16.00 Uhr den Insularen Notfallplan (PEIN) aktiviert. Grund ist die Ankunft des Sturmtiefs Claudia und die von der kanarischen Regierung ausgerufene Warnung vor Regen, Wind und Überschwemmungen. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Wanderwege, Forststraßen und Erholungsgebiete auf der Insel geschlossen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Worum es geht (TL;DR)
- La Gomera aktiviert Notfallplan wegen Sturmtief Claudia und schließt Wanderwege vorsorglich.
- Erwartet werden Niederschläge bis 100 Millimeter in zwölf Stunden und Windböen bis 90 km/h.
- Inselverwaltung rät zu Vorsicht im Straßenverkehr und Kontakt nur über offizielle Kanäle.
Héctor Cabrera, der Sicherheits- und Notfallbeauftragte, erklärte, dass seit Dienstag die Koordination zwischen den Einsatzkräften verstärkt wurde. Zudem steht Personal des Cabildo bereit, um mögliche Zwischenfälle während des Sturms zu bewältigen. Besonders die Süd- und Westseite der Insel könnten von intensiven Regenfällen betroffen sein, was Auswirkungen auf das Straßennetz haben könnte, so Cabrera.
Die Wettervorhersage prognostiziert ab dem Nachmittag anhaltende Niederschläge mit starken Schauern auf den größeren Inseln, insbesondere im Westen und Süden. Erwartet werden Niederschlagsmengen von 20 bis 30 Millimetern pro Stunde und 80 bis 100 Millimetern in zwölf Stunden. Der Wind weht aus Südwesten mit Geschwindigkeiten zwischen 35 und 60 km/h, in höheren Lagen sind Böen bis zu 90 km/h möglich. In der Nacht zu Donnerstag soll der Wind auf West drehen und allmählich nachlassen.
Inselverwaltung empfiehlt Vorsicht während des Sturms
Die Inselverwaltung empfiehlt, unnötige Fahrten zu vermeiden und auf den Straßen vorsichtig zu sein, da es zu Erdrutschen oder Wasseransammlungen kommen könnte. Zudem wird geraten, keine Wanderwege oder riskante Gebiete zu betreten und lose Gegenstände zu sichern. Der Cabildo betont die Wichtigkeit, sich nur über offizielle Kanäle und den Notruf 112 zu informieren. Bei Vorfällen sollten die Bürger den 112 oder das Insulare Koordinationszentrum (CECOPIN) unter 922 14 15 01 kontaktieren.











