La Palma: Deutscher (†60) beim Wandern in den Tod gestürzt

Das unter Schock stehende Ehepaar wurde ins Krankenhaus gebracht.

Archivfoto

Tragisches Unglück auf La Palma: Im Nationalpark Caldera de Taburiente stürzte am Montag ein Wanderer aus Deutschland im Alter von 60 Jahren in den Tod.

Der Mann sei dem Bericht des Koordinationszentrums zufolge bei einem Ausflug mit seinem Bruder und dessen Frau in einer Schlucht in die Tiefe gestürzt.

Nach Eingang des Notrufes um 22.16 Uhr brach umgehend ein Bergrettungsteam zur Suche der kleinen Wandergruppe auf. In der Dunkelheit konnte die Gruppe jedoch nicht gefunden werden.

Zur Unterstützung der Bergretter startete bei Sonnenaufgang auch ein auf La Palma stationierter GES Rettungshubschrauber. Gegen 9.00 Uhr wurde dann erst das Ehepaar lokalisiert und später auch der in den Tod gestürzte Bruder. Der Leichnam wurde per Hubschrauber aus dem Gelände geborgen.

 

1 Kommentar

  1. Auch der erste Unfall in diesem Monat ist wahrscheinlich auf einen Fehlentscheid zurück zu führen. Eine Wandergruppe ist offensichtlich während der Nacht aufgebrochen und auf dem Pfad Cumbrecita – Caldera gewandert. Dieser Pfad ist extrem ausgesetzt und aufgrund von Erdrutschen meist gesperrt. Es ist unbedingt der Ratschlag der Ranger anzunehmen. Dieser Pfad bedingt absolute Schwindelfreiheit, alpine Erfahrung und gute Sicht. Nachtwanderungen auf dieser Strecke sind schon in sich gefährlich.

    Ja, sehr dumm und leider selbst schuld!!

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