Die Regierung der Kanarischen Inseln will eine mündliche Änderung am Haushaltsentwurf der Autonomen Gemeinschaft 2026 vorlegen. Damit soll die Auszahlung der 100 Millionen Euro Hilfe für Eigentümer der vom Vulkan auf La Palma betroffenen Grundstücke bis zum nächsten Jahr verlängert werden.
Worum es geht (TL;DR)
- Kanarische Regierung verlängert Auszahlung von 100 Millionen Euro Vulkanhilfe bis 2026.
- Bereits 53 Millionen Euro für 400 Grundstückseigentümer auf La Palma zugesagt.
- Ministerin Barreto kritisiert verspätetes Dekret der Zentralregierung und fehlende Klarheit.
Nach der wöchentlichen Sitzung des Regierungsrats erklärte die Ministerin für Präsidentschaft, öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Nieves Lady Barreto, sie hoffe auf die Unterstützung aller Fraktionen für diese Änderung des Haushaltsentwurfs. Das Parlament der Kanarischen Inseln beginnt morgen mit den Beratungen.
Barreto erwähnte, dass bereits 53 Millionen Euro zur Entschädigung von 400 Grundstückseigentümern durch sechs Zahlungsanordnungen zugesagt wurden. Es sei jedoch schwierig, die gesamte Summe noch im Dezember zu bearbeiten, weshalb die beantragte Verlängerung notwendig sei.
Kritik an verspätetem Dekret der Zentralregierung
Sie betonte zudem, dass das von der Zentralregierung verabschiedete Dekret, das die Auszahlung der 100 Millionen Euro aus den Rücklagen der Autonomen Gemeinschaft erlaubt, schon vor Monaten hätte beschlossen werden können. Sie kritisierte auch die fehlende Klarheit bezüglich der Entschädigungen für den verlorenen Wert.











