Der kanarische Regierungsvertreter Eduardo García hat die Forderungen der Agrarorganisationen des Archipels unterstützt. Am 18. Dezember protestierten rund 10.000 Fachleute des primären Sektors der EU in Brüssel gegen geplante Kürzungen im neuen Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034.
Worum es geht (TL;DR)
- Rund 10.000 EU-Landwirte protestierten in Brüssel gegen Kürzungen im Finanzrahmen 2028-2034.
- Die Mittel für die Gemeinsame Agrarpolitik sollen um über 20 Prozent gekürzt werden.
- Kanarische Verbände warnen vor Verlust des POSEI-Programms und Gefährdung der Ernährungssicherheit.
Die Demonstration führte durch das Zentrum der EU-Hauptstadt, begleitet von führenden Vertretern der kanarischen Agrarverbände. García kritisierte, die EU könne sich einen Rückschritt in der Agrarpolitik nicht leisten, da dies die Zukunft der Landwirtschaft und die Ernährungssouveränität gefährde.
Kanaren fordern gerechte Agrarpolitik und Erhalt des POSEI-Programms
Die Kürzung der Mittel für die Gemeinsame Agrarpolitik um über 20 Prozent auf 300 Milliarden Euro im neuen Finanzrahmen stieß auf breite Ablehnung. Die Integration des POSEI-Programms in nationale Pläne gefährdet die Finanzierung und die soziale Kohäsion der Regionen.
María del Carmen Pérez von COAG Canarias erklärte, die Reform bedrohe die Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit. Theo Hernando von ASAGA Canarias betonte, dass die geplanten Maßnahmen junge Menschen davon abhalten könnten, in den Sektor zu investieren.
Jorge Pelayo von UPA Canarias warnte, die Einbeziehung des POSEI in die nationale Agrarpolitik stelle ein großes Problem für die ländliche Entwicklung dar. Ein 20-prozentiger Mittelrückgang würde die Landwirtschaft und Viehzucht auf den Kanaren stark beeinträchtigen.
Europäische Standards und Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft
Raúl Martín von ASPROCAN kritisierte, dass europäische Landwirte unter höchsten Standards produzieren müssten, während Importe diese nicht einhalten müssten. Antonio López von ASOCAN hob hervor, dass die Spezifika der Kanaren als ultraperiphere Region im neuen Kontext verloren gehen könnten.
Gustavo Rodríguez von FEDEX betonte, dass die Proteste die anhaltenden Forderungen seit der Pandemie widerspiegelten. Die EU dürfe nicht zugunsten Dritter und gegen die eigenen Landwirte regieren.











