Der Gewerkschaftsverband der öffentlichen Angestellten der Kanarischen Inseln (SEPCA) hat die kritische Lage im Labor des Universitätskrankenhauses von La Palma angeprangert. Die Arbeit als Labortechniker stelle dort inzwischen ein extremes Risiko dar.
Worum es geht (TL;DR)
- SEPCA prangert gefährliche Zustände im Labor des Universitätskrankenhauses La Palma an.
- Zwei Mitarbeiter erlitten schwere Unfälle durch Platzmangel und chaotische Arbeitsbedingungen.
- Seit zehn Jahren angekündigte Erweiterung des Labors wird immer wieder verschoben.
Der Verband erklärte, der Dienst sei durch die Ansammlung von Analysegeräten, Kühlschränken und Lagerflächen so überlastet, dass die Bewegung im Arbeitsbereich gefährlich geworden sei. In den letzten Monaten hätten mindestens zwei Mitarbeiter schwere Unfälle erlitten, die auf die chaotischen Zustände zurückzuführen seien.
Seit über zehn Jahren werde eine Erweiterung des Labors angekündigt, um die Mängel zu beheben. Doch der Beginn der Arbeiten werde immer wieder aus technischen oder finanziellen Gründen verschoben.
SEPCA kritisiert gefährliche Arbeitsbedingungen im Krankenhaus
Am 31. Januar 2024 besuchten Gesundheitsministerin Esther Monzón und die Ministerin für Präsidentschaft und öffentliche Verwaltung, Nieves Lady Barreto, das Krankenhaus. Dabei erklärte die Ministerin, dass eine Erweiterung des Labors und der Bau eines dringend benötigten Parkplatzes geplant seien, wofür über eine Million Euro bereitstünden.
Der SEPCA betonte jedoch, dass die Projekte nicht vorankämen und die Abgeordneten im kanarischen Parlament die wahren Probleme der Gesundheitseinrichtungen auf La Palma ignorierten.
Der SEPCA warnte, dass das Labor eine kritische Grenze erreicht habe. Der organisatorische Chaos und der Verfall der Einrichtungen stellten eine reale Gefahr für die Mitarbeiter dar, wie jüngste Unfälle zeigten.











