Die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln hat die Zahl der bestätigten Masernfälle auf La Palma auf acht erhöht. Ursprünglich waren drei Fälle gemeldet worden, nun kamen fünf neue hinzu: zwei Kinder auf La Palma und drei Personen auf Teneriffa.
Worum es geht (TL;DR)
- Auf den Kanaren wurden acht Masernfälle bestätigt, fünf auf La Palma und drei auf Teneriffa.
- Alle Betroffenen zeigen milde Symptome, die Krankheit verläuft ohne Komplikationen.
- Die Gesundheitsbehörde betont die Bedeutung der Masernimpfung zum Schutz der Gemeinschaft.
Alle Betroffenen zeigen milde Symptome, die Krankheit verläuft ohne Komplikationen. Die ersten drei Fälle betrafen ein Kind im impffähigen Alter, einen Gesundheitsmitarbeiter und ein nicht geimpftes Kind, das sich in einem geschlossenen Raum aufhielt.
Seit Bekanntwerden der Verdachtsfälle arbeitet die Gesundheitsbehörde eng mit den Gesundheitsdiensten auf La Palma zusammen, um die Ausbreitung zu kontrollieren. Die Kontakte der bestätigten Fälle werden weiterhin überwacht.
Masernfälle auf den Kanaren 2024 und 2025
Im Jahr 2024 wurden auf den Kanaren sieben Masernfälle gemeldet, von denen fünf importiert oder mit importierten Fällen verbunden waren. Zwei Fälle hatten unbekannten Ursprung.
Im Jahr 2025 gab es bislang zwei Fälle: einen importierten und einen unbekannten. Zudem traten zwei impfbedingte Fälle auf, die mild verliefen.
Die Gesundheitsbehörde betont die Bedeutung der Masernimpfung zur individuellen Immunisierung und zum Schutz der Gemeinschaft. Die Impfung erfolgt in zwei Dosen im ersten und dritten Lebensjahr.
Impfung schützt vor Masern
In Spanien wurde die Masernimpfung 1975 in den Impfkalender aufgenommen. Seit 1981 ist sie Teil der MMR-Impfung. 1996 wurde eine zweite Dosis eingeführt, was die Masernfälle drastisch reduzierte.
2001 schloss sich Spanien dem WHO-Ziel zur Masernelimination an. Hohe Impfraten und Überwachung sollen die Krankheit eindämmen.
2017 erklärte die WHO Spanien für masernfrei. Kürzlich wurden jedoch 142 importierte Fälle gemeldet, die untersucht werden.
Masern: Symptome und Risiken
Masern beginnen mit Fieber, Schnupfen und Husten, gefolgt von einem Hautausschlag. Die Krankheit verläuft oft harmlos, kann aber Komplikationen wie Lungenentzündung verursachen.
In einigen Ländern, darunter das Vereinigte Königreich, steigt die Maserninzidenz aufgrund sinkender Impfraten. Ein Ausbruch in Texas führte zum Tod eines ungeimpften Kindes.
Die Gesundheitsbehörde ruft dazu auf, den Impfstatus von Kindern und Erwachsenen zu überprüfen. Besonders Gesundheitspersonal sollte sich gegen Masern impfen lassen.











