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    La Palma Nachrichten 31. Juli 20253 Min. Lesedauer

    Gofio-Wettbewerb auf La Palma: 41 Proben aus elf Mühlen im Rennen

    La Palma Nachrichten PH 4
    Der "Wolken-Wasserfall" von La Palma. Foto: Archivbild

    Das Panel des Verkostungswettbewerbs Agrocanarias hat am Mittwoch 41 Gofio-Proben aus elf Mühlen der Kanarischen Inseln bewertet. Der vom Institut für Kanarische Lebensmittelqualität (ICCA) und dem Cabildo von La Palma organisierte Wettbewerb zeichnet die besten Gofio-Produkte des Archipels mit sieben Auszeichnungen sowie den großen Gold-, Gold- und Silbermedaillen aus.

    Die elfte Ausgabe des offiziellen Gofio-Wettbewerbs Agrocanarias 2025 begann am Mittwoch im Hotel H10 Taburiente in Los Cancajos auf La Palma. Unter der Leitung von ICCA-Direktor Luis Arráez Guadalupe, der kanarischen Regierungsrätin Nieves Lady Barreto, dem Präsidenten des Cabildo von La Palma, Sergio Rodríguez, dem Bürgermeister von Breña Baja, Borja Pérez, und dem Inselrat für Landwirtschaft, Alberto Paz, bewertete das Fachgremium die eingereichten Gofios in einer Blindverkostung. Die Auszeichnungen werden in den vier Kategorien Weizen, Mais, Mischungen sowie Gofios aus anderen Getreide- oder Hülsenfrüchten vergeben.

    Gofio-Wettbewerb auf La Palma: Vielfalt und Tradition

    ICCA-Direktor Luis Arráez Guadalupe erklärte: „Dieser Wettbewerb würdigt die Qualität der Produkte sowie das Können der Müllerinnen und Müller der Kanaren. Er ist zugleich ein Instrument zur Förderung des Sektors und des Gofios als Symbol unserer traditionellen Gastronomie und Identität.“

    Regierungsrätin Nieves Lady Barreto hob das Bildungsprogramm „Gofio, olympisches Frühstück“ hervor, das seit dem Vorjahr mehr als 1500 Schülerinnen und Schüler aus 19 Schulen der Kanaren erreicht hat. Ziel sei es, die Bedeutung gesunder Ernährung und regionaler Produkte zu vermitteln, wobei der olympische Athlet Mario Pestano als Botschafter fungiert.

    Gofio aus den Kanaren: Historische Bedeutung und regionale Produktion

    Cabildo-Präsident Sergio Rodríguez betonte die historische Bedeutung des Gofios für die Kanarischen Inseln. „Es ist ein Grundpfeiler der kulturellen, gastronomischen und sozialen Identität des Archipels“, sagte er und dankte allen Müllerinnen und Müllern für ihr Engagement.

    Bürgermeister Borja Pérez verwies auf die lange Mühlentradition in Breña Baja und äußerte die Hoffnung, dass die nächste Ausgabe des Wettbewerbs wieder mehr Produzenten aus La Palma anzieht. La Palma ist nach Gran Canaria und Teneriffa die drittgrößte Gofio-produzierende Insel.

    Gofio-Wettbewerb: Teilnahme und Auszeichnungen auf den Kanaren

    Von den 41 eingereichten Proben stammen 20 aus Gran Canaria, 12 aus Teneriffa, vier aus Lanzarote, drei aus Fuerteventura und zwei aus El Hierro. Die besten Produkte werden als „Bester Gofio der Kanaren“, „Bester Bio-Gofio“ und „Bester Gofio aus lokalen Körnern“ ausgezeichnet. Weitere Ehrungen sind „Beste Präsentation“, „Bester salzfreier Gofio“, „Bester Gofio, gewählt von Senioren“ sowie die „Kinderjury-Auszeichnung“.

    Produkte mit mindestens 80 Prozent der möglichen Punkte erhalten die große Goldmedaille, ab 75 Prozent gibt es Gold, ab 65 Prozent Silber. Teilnahmeberechtigt sind Gofios aus autorisierten Mühlen, die im Handel erhältlich sind und eigene Marken führen.

    Gofio mit geschützter Herkunftsbezeichnung: Export und Sortenvielfalt

    Der Wettbewerb ist Teil der Qualitätsoffensive des kanarischen Agrarsektors. Gofio aus den Kanaren trägt seit 2014 das EU-Siegel der geschützten geografischen Angabe (IGP), was internationalen Schutz und einen höheren Marktwert bedeutet.

    Seit Einführung der IGP ist die Gofio-Produktion auf den Kanaren um 18,7 Prozent gestiegen: von 5,68 Millionen Kilo im Jahr 2014 auf 6,74 Millionen Kilo im Jahr 2024, davon etwa 1,7 Millionen für den Export. Gran Canaria und Teneriffa führen mit 3,48 beziehungsweise 2,5 Millionen Kilo, gefolgt von La Palma mit 846.000 Kilo, überwiegend aus Weizen.

    Insgesamt bestehen 58 Prozent des kanarischen Gofios aus Mais, 20 Prozent aus Weizen, 16 Prozent aus Getreidemischungen und vier Prozent aus Mischungen mit Hülsenfrüchten. Neben den gängigen Getreidesorten gibt es auch kleinere Produktionen aus Bohnen, Soja, Kichererbsen und in geringem Umfang aus Quinoa.

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