Die Kanarischen Inseln verzeichneten 2024 das höchste Wachstum des Pro-Kopf-BIP unter allen spanischen Regionen. Der Anstieg betrug 4,4 Prozent. Dennoch blieb der Archipel mit 25.861 Euro pro Einwohner die drittärmste Region Spaniens.
Worum es geht (TL;DR)
- Kanaren verzeichneten 2024 höchstes Pro-Kopf-BIP-Wachstum in Spanien mit 4,4 Prozent.
- Trotz Wachstum blieben die Kanaren mit 25.861 Euro drittärmste Region Spaniens.
- Investitionswachstum auf den Kanaren lag zwischen 2019 und 2023 bei nur 0,6 Prozent.
Zum Vergleich: Die Comunidad de Madrid führte mit einem Pro-Kopf-BIP von 44.749 Euro, gefolgt vom Baskenland und Navarra. Die niedrigsten Werte verzeichneten Andalusien, Extremadura und die Kanaren.
Produktivität und Gehälter auf den Kanaren steigen
Die jüngsten Daten des Nationalen Statistikinstituts ergänzen frühere Ergebnisse mit Schätzungen zu Beschäftigung und Investitionen. Die spanische Wirtschaft wuchs 2024 um 3,5 Prozent.
Die Region Murcia, die Kanaren und die Balearen führten das Wachstum an. Ceuta, Melilla und Kantabrien wiesen die geringsten Zuwächse auf.
Alle spanischen Regionen übertrafen das EU-Wachstum von 1,1 Prozent. Die Produktivität stieg landesweit um 1,2 Prozent.
Gehaltsunterschiede zwischen den Regionen bleiben groß
Castilla-La Mancha, die Balearen und Murcia verzeichneten die höchsten Produktivitätszuwächse. Navarra und das Baskenland hatten negative Wachstumsraten.
Die Gehälter stiegen im Schnitt um 4,6 Prozent auf 40.514 Euro. Madrid zahlte mit 46.850 Euro die höchsten Löhne, während Extremadura, Murcia und Andalusien die niedrigsten Gehälter aufwiesen.
Investitionswachstum auf den Kanaren bleibt schwach
Zwischen 2019 und 2023 stieg die Investition in Spanien um durchschnittlich 5,1 Prozent. Ceuta, Melilla und Kantabrien führten die Liste an. Die Kanaren und Aragón zeigten mit 0,6 Prozent das geringste Wachstum.











