Der kanarische Parlamentspräsidentin Astrid Pérez hat am Donnerstag die Kommission der Inselverwaltungen geleitet, um den neuen Erlass zur Behinderung vorzustellen. Dieser wurde von der Regionalregierung am 29. Juli verabschiedet.
Während der Sitzung erläuterte die Ministerin für Sozialwohlfahrt, Gleichstellung, Jugend, Kindheit und Familien, Candelaria Delgado, dass die Regelung die Verfahren zur Anerkennung von Behinderungen beschleunigen und modernisieren wird. Dadurch sollen historische Wartelisten reduziert und die Rechte der Menschen näher an die Regionen gebracht werden.
Die Sozialministerin von La Palma, Ángeles Fernández, nahm ebenfalls an der Sitzung der Kommission der Inselverwaltungen im Parlament teil.
Neuer Erlass verbessert die Abläufe auf den Kanaren
Zu den wichtigsten Neuerungen des Dekrets gehört die Einführung einer offiziellen Liste von Pathologien, die unnötige Wartezeiten verkürzen soll. Zudem wird die Priorität der Bearbeitung für Minderjährige bis 18 Jahre erweitert, die automatische Ausstellung der Parkkarte eingeführt und die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen, Bildung und Sozialdiensten verbessert.
Der Erlass weist den Inselverwaltungen eine entscheidende Rolle bei der Bearbeitung, Dokumentenprüfung und Unterstützung der Familien zu, insbesondere auf nicht-kapitalen Inseln. Damit wird ihre Funktion als erste institutionelle Anlaufstelle im sozialen Bereich gestärkt.











