Der Präsident des Cabildo von La Palma, Sergio Rodríguez, hat sich verpflichtet, die kanarische Regierung aufzufordern, die 100 Millionen Euro für den landwirtschaftlichen Wiederaufbau vor der spanischen Regierung auszuzahlen. Dies geschah nach einer Aufforderung des PP-Ratsmitglieds Carlos Cabrera im letzten Plenum.
Worum es in diesem Beitrag geht (TL;DR)
- La Palma fordert die kanarische Regierung auf, 100 Millionen Euro für den landwirtschaftlichen Wiederaufbau vor der spanischen Regierung auszuzahlen.
- Die kanarische Regierung hat mehrere Notfallpläne, falls die spanische Regierung die Mittel nicht bereitstellt, darunter Vorschüsse aus Rücklagen oder Verschuldung.
- Politiker drängen auf sofortige Auszahlung, da einige Betroffene bereits Geld erhalten haben, andere jedoch noch warten.
In Erwartung der gemischten Kommission zur Wiederaufbauplanung, die am Freitag stattfinden wird, steigt der Druck auf die spanische Regierung, die Summe zu zahlen. Sergio Rodríguez betonte, dass die kanarische Regierung einen Plan B hat, falls die spanische Regierung nicht zahlt.
La Palma fordert Unterstützung für den Wiederaufbau
Rodríguez erklärte im Plenum, dass der ‚Plan A‘ darin besteht, dass die spanische Regierung ihre Verpflichtungen erfüllt. Der ‚Plan B‘ sieht vor, dass die kanarische Regierung die Mittel aus Rücklagen vorstreckt. Alternativ könnte sie sich verschulden (Plan C) oder die Mittel selbst bereitstellen und später zurückfordern (Plan D).
Er versicherte, dass die kanarische Regierung die Probleme der vom Vulkan betroffenen Landwirte nicht aus den Augen verliert. Diese fordern dringend die notwendigen Mittel, um ihre Betriebe wieder aufzubauen.
Kanarische Politiker drängen auf schnelle Auszahlung
Carlos Cabrera erinnerte daran, dass er bereits im April gefordert hatte, die 100 Millionen Euro vorzuschießen. Diese Forderung wird nun auch von anderen Regierungsvertretern unterstützt. Cabrera betonte, dass der Präsident der kanarischen Regierung die Auszahlung unverzüglich anordnen und weiter verhandeln solle.
Für Cabrera ist dies eine Frage der Gerechtigkeit, da einige Betroffene bereits Geld erhalten haben, andere jedoch nicht. Er forderte, dass die versprochenen Zahlungen noch in diesem Jahr erfolgen, unabhängig davon, ob Rücklagen vorhanden sind oder nicht.











