Die Regierung der Kanaren hat am Donnerstag gemeinsam mit dem ICAVI, der Stadtverwaltung von El Paso und dem Cabildo von La Palma die ersten beiden leerstehenden Holzhäuser abgebaut. Die dem ICAVI gehörenden Strukturen werden künftig bei Notfällen auf den Kanarischen Inseln eingesetzt.
Mit dieser Maßnahme begann die Präsidentschaftsbehörde nach Unterzeichnung der letzten Auszahlungsanordnung für alle durch den Vulkanausbruch zerstörten Hauptwohnsitze. Noch 25 Akten zu Erstwohnungen konnten wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse oder fehlender Dokumente nicht bearbeitet werden. Sobald diese Probleme gelöst sind, erfolgen die Auszahlungen.
Abbau leerstehender Holzhäuser auf La Palma gestartet
Einige Container- und Holzhäuser wurden bereits von Bewohnern verlassen, nachdem sie den Wert ihrer verlorenen Immobilien erhalten hatten. Über das ICAVI erhalten die verbleibenden Bewohner nun eine angemessene Frist, um eine eigene Wohnlösung zu finden.
Wer trotz Entschädigung keine neue Wohnung erwerben kann, darf sich sozial gestützt um eine der 53 Neubauwohnungen in Los Llanos de Aridane bewerben. Diese Wohnungen baut das Cabildo mit Unterstützung der Präsidentschaftsbehörde. Die Fertigstellung ist in 15 Monaten geplant.
Sozialer Wohnungsbau auf La Palma wird ausgebaut
Die Behörden wollen mit diesen Maßnahmen langfristig die Wohnsituation der vom Vulkanausbruch betroffenen Menschen auf La Palma verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen der kanarischen Regierung, dem ICAVI, den lokalen Verwaltungen und dem Cabildo gilt als zentral für die Bewältigung der Wohnungsnot auf der Insel.


