La Palma spricht über schnellere Bauprojekte in Los Llanos de Aridane, Streit um ein Altenheim in Breña Baja und neue Regeln für mehr Transparenz in der Inselverwaltung sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Los Llanos de Aridane hat Bauprojekte mit neuem Rahmenabkommen beschleunigt
Los Llanos de Aridane hat ein Rahmenabkommen für technische Dienstleistungen beschlossen. Der Stadtrat wollte damit Projektplanung, Bauleitung sowie Sicherheits und Gesundheitskoordination schneller beauftragen und den Wiederaufbau nach dem Vulkanausbruch voranbringen.
Bürgermeister Javier Llamas erklärte, das Instrument solle Verfahren verkürzen, ohne Qualität und Sicherheit zu senken. Finanz und Vergaberat Pablo Almeida sagte, das Abkommen mit zwei Jahren Laufzeit und bis zu 750.000 Euro schaffe ein geordnetes, transparentes System mit drei Losen und setze auf Erfahrung, Unterlagenqualität sowie Spezialisierung etwa bei Nachhaltigkeit.
PSOE hat PP in Breña Baja wegen Altenheim erneut scharf kritisiert
Der PSOE hat der Partido Popular im Gemeinderat von Breña Baja vorgeworfen, ein Altenheim weiter zu blockieren. Die Sozialisten hatten beantragt, Grundstücke mit sozialmedizinischer Nutzung zu erwerben und sahen darin den ersten Schritt für das Projekt.
Der PSOE erklärte, die PP habe mit fehlendem Geld und hohen Preisen argumentiert, obwohl die Gemeinde kürzlich einen Millionenkredit aufgenommen habe. Zudem kritisierten die Sozialisten mehr als eine Million Euro für Padelplätze in Los Cancajos und San Antonio, während Breña Baja als einziger Ort auf La Palma ohne Altenheim oder konkrete Pläne dastehe.
Fuencaliente hat bessere Koordination bei Sperrungen an der LP 2 verlangt
Fuencaliente hat bei den Arbeiten an der Straße LP 2 mehr Abstimmung eingefordert. Die stellvertretende Bürgermeisterin Patricia Hernández kritisierte Sperrungen an der Piste des Rodadero im Stadtteil El Charco, die teils bis zu 40 Minuten dauerten.
Das Rathaus forderte die Bauleitung auf, Alternativen zu prüfen und die Kommunikation mit den lokalen Behörden zu verbessern. Hernández sagte, die Arbeiten seien notwendig, müssten aber so organisiert werden, dass Anwohner und Berufstätige nicht durch wiederholte lange Unterbrechungen benachteiligt würden.
La Palma hat Teilnahme an Initiative für offene Verwaltung verlängert
La Palma hat seine Teilnahme an der Red Interadministrativa Canaria de Gobierno Abierto verlängert. Der Regierungsrat der Inselverwaltung bekräftigte damit ein Modell, das Transparenz, Beteiligung und Bürgernähe stärken sollte.
Präsident Sergio Rodríguez sagte, die Verlängerung ermögliche die Fortführung gemeinsamer Arbeit mit der Präsidentschaft der Kanaren und dem Instituto Canario de Administración Pública. Das Netzwerk teile Ressourcen, Methoden und Werkzeuge, um Informations und Beteiligungspolitik zu verbessern und Standards auf den Kanarischen Inseln einheitlich zu halten.
Tijarafe hat Erneuerung des Kunstrasens am Fußballplatz vorangetrieben
Tijarafe hat die Erneuerung von Kunstrasen und Bewässerung am städtischen Fußballplatz gestartet. Die Inselverwaltung stellte dafür 130.000 Euro bereit, die Arbeiten waren nach Angaben der Verantwortlichen bereits weit fortgeschritten.
Inselpräsident Sergio Rodríguez erklärte, die Anlage sei seit 24 Jahren nicht modernisiert worden und ein neuer Belag senke das Verletzungsrisiko, besonders für Knie und Gelenke. Sportbeauftragter Yurguen Hernández kündigte an, der Platz könne in wenigen Monaten wieder genutzt werden, während Bürgermeisterin Yaiza Cáceres die lange Planung des Projekts betonte.
Villa de Mazo hat Reinigungsdienst für kommunale Gebäude neu vergeben
Villa de Mazo hat den Reinigungsdienst für kommunale Einrichtungen an Lirecan Servicios Integrales S.A. vergeben. Der Vertrag umfasste 574.979,92 Euro, lief zunächst zwei Jahre und konnte danach jährlich bis zu insgesamt drei Jahren verlängert werden.
Bürgermeister Idafe Hernández sagte, die Vergabe sichere gesunde Bedingungen für Verwaltungs, Kultur, Bildungs, Sport und Sozialangebote und schütze auch Infrastruktur. Dienstleistungsstadtrat Luis Cabrera erklärte, zwei Lose regelten getrennt Schulen wie das CEIP Princesa Arecida und weitere Einrichtungen, darunter das Beschäftigungszentrum Garehagua, das Altenheim von Mazo und mehrere Kulturzentren.
Breña Baja hat Spielplatz an der Casa de la Música modernisiert
Breña Baja hat den Kinderspielplatz bei der Casa de la Música renoviert. Die Gemeinde erneuerte den stoßdämpfenden Boden, tauschte alte Geräte aus und verbesserte die Barrierefreiheit, um den Bereich sicherer zu machen.
Neu installiert wurden unter anderem Wippe, Doppelschaukel, Karussell und ein Spielhaus mit Brücke, Turm und Rutsche. Bürgermeister Borja Pérez erklärte, Planung und Verantwortung seien entscheidend, auch wenn Ergebnisse nicht immer sofort sichtbar würden. Die Arbeiten hatten 34.648,70 Euro gekostet und der Stadtrat finanzierte sie vollständig.
Garafía hat Streit um unbeantwortete Fragen im Gemeinderat erlebt
Garafía hat eine Kontroverse im Gemeinderat erlebt. Die sozialistische Fraktion erklärte, Bürgermeister und Regierungsgruppe hätten sich geweigert, Fragen der Opposition zu beantworten, und sprach von einem schweren institutionellen Vorfall.
Die Sozialisten sagten, der Gemeinderat müsse der Ort der Rechenschaft sein und die Verweigerung missachte demokratische Prozesse und die Bürger. Sie forderten schriftliche Antworten und betonten, ihre Fragen ergäben sich aus Kontrolle der Verwaltung und Anliegen aus der Bevölkerung, zumal es nur sechs ordentliche Sitzungen im Jahr gebe.
Ein Gastbeitrag hat politische Erzählungen beim Wiederaufbau auf La Palma kritisiert
Ein Gastbeitrag hat den Umgang mit Wahrheit und politischen Erzählungen auf den Kanaren thematisiert. Francisco Rodríguez Pulido, Präsident der Asociación Tierra Bonita, bezog sich auf einen Text der US Autorin Rebecca Solnit und übertrug dessen Thesen auf lokale Debatten.
Er verwies auf Interviews mit Nieves Lady Barreto und Sergio Rodríguez von der Coalición Canaria sowie Héctor Izquierdo als Kommissar für den Wiederaufbau. Der Beitrag stellte Aussagen zu ausstehenden Mitteln des Staates und technokratische Darstellungen gegenüber und warnte, dass moralische Narrative Fakten verdrängen und demokratische Kontrolle schleichend schwächen könnten.
HiperDino hat Valentinstagsaktion auch auf den Kanaren gestartet
HiperDino hat zum Valentinstag eine Aktion mit Zutaten für ein Menü am 14. Februar gestartet. Die Supermarktkette warb mit mehr als 120 Pastasorten, darunter Produkte der Marke Garofalo und der Eigenmarke von HiperDino.
Yeray Mateos, verantwortlich für die Abteilung, erklärte, italienische Küche stehe oft für besondere Erlebnisse und die Auswahl ermögliche viele Varianten mit Saucen. Ergänzend bot das Unternehmen Schokolade und Pralinen, etwa von Pancracio und Quality Street, sowie Rabatte auf Erdbeeren, Orchideen und ausgewählte Parfümerieprodukte an.











