Miguel Perdigón hat im jüngsten Plenum des Cabildo von La Palma die mangelnde finanzielle Unterstützung für die Kultur in den Gemeinden kritisiert. Der Abgeordnete der konservativen Partei wies darauf hin, dass die vorgesehenen Mittel für kulturelle Aktivitäten auf der Insel nicht ausreichen und forderte schnelle Lösungen.
Perdigón wandte sich mit seiner Kritik direkt an den Kulturdezernenten Pablo Díaz. Er erinnerte daran, dass das Programm für kommunale Kulturinvestitionen (PICUM) mit lediglich 5000 Euro pro Gemeinde von Anfang an unzureichend ausgestattet war. Die Situation habe sich weiter verschärft, da diese Gelder bislang nicht an die Gemeinden ausgezahlt wurden. Nach Angaben Perdigóns seien die Gemeinden zudem darüber informiert worden, dass sie die Zahlungen in absehbarer Zeit nicht erhalten werden.
La Palma: Kritik an ausbleibender Kulturförderung
Der Politiker betonte, dass die Unterstützung der Gemeinden entscheidend sei, insbesondere für kleinere Orte, um kulturelle Veranstaltungen zu ermöglichen. „Es wurde ein PICUM geschaffen, das gestorben ist, bevor es geboren wurde. Wir sprechen nicht nur von fehlenden aktuellen Investitionen, sondern auch von alten Schulden: Mehrere Stadträte fordern vom Kulturbereich die Begleichung von Rechnungen, die seit Monaten offen sind“, erklärte Perdigón.
Er forderte vom Cabildo mehr Transparenz, Erklärungen und rasche Lösungen, damit Kulturangebote alle Teile der Insel erreichen. „Kultur darf nicht in Vergessenheit geraten. Ohne finanzielle Unterstützung gibt es keine Kurse, Workshops, Konzerte oder Aktivitäten, die das soziale und wirtschaftliche Leben unserer Gemeinden beleben“, sagte Perdigón.
Kultur auf La Palma: Forderung nach Transparenz und Lösungen
Die konservative Fraktion verlangt von der Regierungsgruppe und insbesondere vom Kulturdezernenten, dass sie den Gemeinden mitteilt, wann die zugesagten Mittel ausgezahlt werden. Zudem solle erklärt werden, wie die aufgelaufenen Schulden gegenüber Dienstleistern und kulturellen Einrichtungen beglichen werden sollen.
Die Forderungen wurden im Rahmen der laufenden Debatte um die Zukunft der kulturellen Förderung auf La Palma erneut bekräftigt.








