Die Tourismusbeauftragte Raquel Rebollo hat die Öffnung des britischen Marktes für La Palma als wichtigen Schritt hervorgehoben. Sie betonte die Bedeutung des kürzlich genehmigten Flugentwicklungsfonds, der gezielt Fluggesellschaften dabei unterstützt, internationale Verbindungen zur Insel wiederherzustellen.
Rebollo erklärte, dass der Tourismusdienst des Cabildo von La Palma eine Liste potenzieller Zielflughäfen erarbeitet und diese dem kanarischen Regierungsrat vorgelegt habe. Diese Vorschläge seien das Ergebnis monatelanger Gespräche und Analysen, um die besten Alternativen für die Insel zu identifizieren.
Flugverbindungen nach La Palma im Fokus
Laut Rebollo umfasst die Planung insgesamt 29 Routen. Besonders die Anbindung an den britischen Markt stehe im Mittelpunkt, um mehr Besucher aus Großbritannien zu gewinnen. „Für La Palma ist das sehr wichtig, da britische Touristen bisher nicht unsere Hauptbesucher sind und wir hier großes Wachstumspotenzial sehen“, sagte sie.
Im aktuellen Vorschlag sind zehn Strecken aus dem Vereinigten Königreich, zwei aus Deutschland und weitere aus anderen europäischen Ländern vorgesehen. Rebollo betonte, dass die Wiederherstellung der Flugverbindungen für die Erholung der Insel nach dem Vulkanausbruch und der Pandemie sowie für den Tourismussektor insgesamt entscheidend sei.
Wirtschaftliche Chancen für La Palma
Für Unternehmen der Branche bietet der Fonds die Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit neuer Flugziele zu prüfen. Die Förderungen gelten mindestens für zwei Jahre, sodass La Palma diese internationalen Anbindungen für diesen Zeitraum sicher nutzen kann.
Die geplanten Hilfen könnten Direktflüge zwischen La Palma und Flughäfen in Deutschland, Belgien, der Schweiz, Österreich, Island, Ungarn, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Schottland, Norwegen, Finnland, Schweden, Italien, Rumänien und Polen ermöglichen.






