Die zwölf Stauseen auf La Palma haben im vergangenen Monat 42 Prozent ihrer maximalen Füllmenge erreicht. Im Vorjahr lag der Wert bei lediglich 27 Prozent, wobei die Balsa de Vicario damals noch nicht berücksichtigt wurde.
Nach aktuellen Angaben speichern die Stauseen der Insel im Juli mehr als zehn Millionen Pipas Wasser. Damit verdoppelte sich der Füllstand der zwölf Anlagen nahezu im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Die Integration der Balsa de Vicario hat den verfügbaren Wasservorrat deutlich erhöht.
Wasserspeicher auf La Palma erreichen Höchststände
Juan Ramón Felipe, Inselrat für Wasserwirtschaft, betonte die besondere Bedeutung der Laguna de Barlovento und der Balsa de Vicario, die gemeinsam mehr als drei Millionen Pipas Wasser fassen. Die Laguna de Barlovento dient weiterhin als zentrale Verteilstation für die Wasserversorgung anderer Regionen auf La Palma.
Unter den einzelnen Stauseen weist die Balsa Cuatro Caminos in Los Llanos de Aridane mit einem Füllstand von 77 Prozent und 82.937 Pipas den höchsten Wert auf. Es folgen die Manuel Remón in Puntallana mit 75 Prozent beziehungsweise 99.652 Pipas, Adeyahamen in San Andrés y Sauces mit 73 Prozent und 250.837 Pipas sowie Las Lomadas im selben Ort mit 70 Prozent und 68.593 Pipas.
Einzelne Stauseen auf La Palma mit deutlichen Unterschieden
Die Balsa Dos Pinos in Los Llanos de Aridane erreichte 69 Prozent ihrer Kapazität und speichert 267.664 Pipas. Die Stauseen Bediesta in San Andrés y Sauces und Montaña de Arco in Puntagorda liegen jeweils bei 67 Prozent und fassen 119.805 beziehungsweise 66.336 Pipas.
Der Stausee von Puntagorda ist zu 55 Prozent gefüllt und enthält 62.975 Pipas Wasser. Los Galguitos in San Andrés y Sauces steht bei 47 Prozent mit 51.944 Pipas. Die Balsa de Vicario in Tijarafe erreicht 35 Prozent mit 485.486 Pipas, während die Laguna de Barlovento bei 27 Prozent mit 473.799 Pipas liegt. Die Caldereta in Fuencaliente ist mit vier Prozent und 4.849 Pipas nahezu leer.
La Palma profitiert von gestiegenem Wasservorrat
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass die Wasserspeicher auf La Palma ihre Vorräte im Vergleich zum Vorjahr deutlich ausgebaut haben. Die Inselverwaltung sieht darin einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Wasserversorgung in den kommenden Monaten.











