Der Cabildo von La Palma vernachlässigt die Unterstützung der Inselhandwerker und Kulturschaffenden. Das kritisiert die sozialistische Abgeordnete Susana Machín. Versprochene Subventionen für den Kunsthandwerkssektor stehen weiterhin aus, Rechnungen bleiben seit über sechs Monaten unbezahlt.
Worum es geht (TL;DR)
- Cabildo von La Palma zahlt seit über sechs Monaten keine Subventionen an Handwerker und Kulturschaffende.
- Versprochene 80.000 Euro für eine Handwerkervereinigung sind nie angekommen, Treffen finden nicht statt.
- Drei Gemeinden warten auf Subventionen für Musikvereine, Rechnungen bleiben unbezahlt.
Machín betont, dass die Coalición Canaria im Cabildo die Handwerker von La Palma im Stich lasse, obwohl diese kulturell, sozial und wirtschaftlich bedeutend seien. Der Cabildo habe den Sektor in eine schwierige Lage gebracht, während die Handwerker große Anstrengungen unternehmen, um zu überleben.
Ausstehende Zahlungen und fehlende Gespräche
Die zugesagte Unterstützung von 80.000 Euro für eine neue Handwerkervereinigung sei nie angekommen, so Machín. Zudem habe es bisher kein Treffen mit dem Sektor gegeben, obwohl dieser seit Monaten darum bitte, um die finanzielle Lage für 2026 zu besprechen.
Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden sei ebenfalls unzureichend. Nur zwei nominative Subventionen für Weihnachten seien vergeben worden, während andere Gemeinden keine Unterstützung für lokale Messen erhalten hätten.
Im Kulturbereich hätten drei Gemeinden noch keine Subventionen für ihre Musikvereine erhalten, eingereichte Anträge seien noch nicht bearbeitet. Rechnungen für durchgeführte Aktivitäten bleiben unbezahlt, Unterstützung für Bibliotheken und Theatersektoren sei nicht verwaltet worden.
Machín warnt, dass diese Probleme nicht neu seien, sondern sich über die gesamte Amtszeit erstreckt hätten. Die Untätigkeit könne dazu führen, dass ausstehende Zahlungen auf 2026 verschoben werden müssten, was für die Betroffenen weitere Verzögerungen bedeute.











