Am Wochenende haben sich Familien aus den vom Vulkan Tajogaite betroffenen Gebieten in Tacande, El Paso, versammelt. Sie protestierten gegen die Unsicherheit und fehlende Informationen über die Zukunft ihrer Grundstücke.
Worum es geht (TL;DR)
- Familien aus Tacande protestieren gegen fehlende Informationen über ihre vom Vulkan betroffenen Grundstücke.
- Rund 150 Anwohner fordern vier Jahre nach der Eruption gerechte Entschädigungen.
- Betroffene kritisieren fehlendes Krisenmanagement und ausgebliebene Warnung vor dem Vulkanausbruch.
Die Anwohner wollen wissen, ob ihre Flächen in ein Naturschutzgebiet integriert werden und welche Entschädigungen sie für die Nutzungseinschränkungen erhalten.
Rund 150 Menschen aus El Paraíso, Corazoncillo und Montaña Rajada trotzten am Sonntag, dem 14. Dezember, dem schlechten Wetter und marschierten in die Nähe des Vulkans.
Betroffene sehen sich benachteiligt
Mit Plakaten wie "Vier Jahre ohne Antworten" und "Wir wurden nicht gewarnt" machten sie auf ihre Lage aufmerksam. Sie fühlen sich im Vergleich zu anderen Geschädigten benachteiligt, die Entschädigungen erhielten und ihre Grundstücke behalten konnten.
Die Betroffenen beklagen, dass sie vier Jahre nach der Eruption immer noch auf klare Antworten von der Verwaltung warten. Sie fordern gerechte Entschädigungen für ihre voraussichtlich nicht wieder nutzbaren Grundstücke.
Die Schutzmaßnahmen werden von der kanarischen Regierung unter Mariano Hernández Zapata und Miguel Ángel Morcuende bearbeitet. Die Demonstranten kritisierten das Krisenmanagement als "katastrophal".
Vorwurf: Keine rechtzeitige Warnung vor Eruption
Sie erinnerten daran, dass sie am Tag der Eruption nicht offiziell evakuiert wurden und fliehen mussten. Die wissenschaftlichen und politischen Verantwortlichen hätten sie nicht rechtzeitig gewarnt.
Die Betroffenen werfen den Behörden vor, den Erfolg des Krisenmanagements zu propagieren, während ihr Leid ignoriert wurde. Die fehlende Warnung habe zu psychischen Schäden geführt und viele hätten alles verloren.
Vier Jahre nach dem Ereignis fordern die Anwohner der "roten Zone" konkrete Maßnahmen und gerechte Entschädigungen. Sie wollen in die Raumplanung eingebunden werden und beklagen, dass ihre Träume durch den Vulkanausbruch zerstört wurden.











