Alicia Vanoostende hat die Bedeutung der geplanten Ley de Volcanes für den Schutz der Bevölkerung auf La Palma betont. Die sozialistische Abgeordnete erklärte, dass ihr Fraktionskollektiv mit größtem Respekt gegenüber dem Willen der Initiatoren der Gesetzesinitiative gearbeitet habe.
Die im Parlament der Kanarischen Inseln beratene Ley de Volcanes basiert auf einer Volksinitiative, die mehr als 19.000 Unterschriften von Betroffenen des Vulkanausbruchs am Tajogaite gesammelt hatte. Nach der zweiten und letzten Anhörung soll das Gesetz nach Wiederaufnahme der Parlamentsarbeit in Ausschuss und Plenum zur endgültigen Abstimmung gelangen. Vanoostende hob hervor, dass die sozialistische Fraktion insgesamt 13 Änderungsanträge sowie sechs weitere mündliche Vorschläge eingebracht habe.
Gesetzesinitiative zu Vulkansicherheit auf La Palma
Laut Vanoostende bezogen sich die Änderungen auf technische Aspekte nach Empfehlungen des Consejo Consultivo und auf weitere wichtige Punkte, die bislang nicht berücksichtigt worden seien. Dazu zähle etwa die Sicherstellung von Hilfen der Verwaltung in Höhe der durch Vulkanausbrüche verlorenen Sachwerte oder die Schaffung eines Konsortiums, in dem Betroffene Mitsprache- und Stimmrecht erhalten und alle Verwaltungsebenen einbezogen werden. „Wir sind der Meinung, dass Beteiligung und Transparenz entscheidend für das Krisenmanagement und den Wiederaufbau sind“, erklärte sie.
Die Abgeordnete bedankte sich bei den Initiatoren der Bürgerinitiative, die das Gesetzesprojekt ins Parlament gebracht haben. Sie betonte, alle Fraktionen hätten konstruktiv und im Konsens an dem Gesetz gearbeitet, um den Kanarischen Inseln einen dringend benötigten rechtlichen Rahmen für den Schutz der Bevölkerung, des Territoriums und der Umwelt zu geben.
Mehr Schutz vor Vulkanausbrüchen auf den Kanarischen Inseln
„Wir stehen kurz davor, dass das Parlament der Kanarischen Inseln dieses Gesetz verabschiedet, das einen Meilenstein im Umgang mit Naturphänomenen darstellt, mit denen wir auf den Inseln leben müssen“, sagte Vanoostende. Sie erinnerte daran, dass La Palma die Folgen des letzten Ausbruchs vor fast vier Jahren besonders hart getroffen hätten. „Wir können Vulkanausbrüche nicht verhindern, aber wir können besser vorbereitet sein, um eine solche Krise zu bewältigen. Ich bin überzeugt, dass das Gesetz dazu beitragen wird“, so Vanoostende abschließend.








