Die Regierung der Kanarischen Inseln hat den Bau eines neuen Recyclinghofs in Los Llanos de Aridane gestartet. Die Maßnahme soll einen wichtigen öffentlichen Dienst wiederherstellen, der durch den Vulkanausbruch des Tajogaite 2021 zerstört wurde.
Worum es geht (TL;DR)
- Neuer Recyclinghof in Los Llanos ersetzt die durch Vulkanausbruch zerstörte Anlage.
- Das Projekt kostet 350.467 Euro und wird aus EU-Mitteln finanziert.
- Weitere Investitionen von rund 4,7 Millionen Euro modernisieren La Palmas Abfallmanagement.
Der vorherige Recyclinghof, ausgelegt für 30.000 bis 50.000 Einwohner, wurde von der Lava verschüttet. Eine provisorische Anlage wurde eingerichtet, muss jedoch einem geplanten Gesundheitszentrum weichen.
Nachhaltige Abfallwirtschaft nach dem Vulkanausbruch
Der neue Recyclinghof ist ein soziales und ökologisches Projekt. Die Baukosten betragen 350.467,29 Euro und werden aus EU-Mitteln finanziert. Der IGIC von 24.532,71 Euro übernimmt das Cabildo Insular de La Palma.
Mariano H. Zapata, der zuständige Minister, erklärte, dass die Maßnahme eine dringende Notwendigkeit nach der Naturkatastrophe adressiere und zugleich zukunftsorientiert sei – im Einklang mit Nachhaltigkeit und Resilienz.
Die neue Anlage wird eine Vielzahl von nicht-gefährlichen Abfällen sammeln, die regelmäßig an autorisierte Entsorger weitergeleitet werden. Dies entspricht der Gesetzgebung für eine Kreislaufwirtschaft.
Millionen-Investitionen für modernes Abfallmanagement
Das Projekt verbessert die Umweltqualität und die städtische sowie touristische Attraktivität von Los Llanos de Aridane. Es unterstützt die EU-Ziele für ökologische Übergänge und soziale Kohäsion.
Zapata betonte, dass der neue Recyclinghof nicht nur einen verlorenen Dienst wiederherstelle, sondern auch einen modernen, effizienten und nachhaltigen Ansatz zur Abfallbewirtschaftung fördere.
Der Bau des Recyclinghofs ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der Abfallbewirtschaftung auf La Palma. Dazu gehören zusätzliche Investitionen von fast 700.000 Euro für Infrastrukturverbesserungen und eine größere Maßnahme im Wert von etwa 4 Millionen Euro zur Modernisierung des Abfallmanagementsystems.











