Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hat sich am Freitag dankbar gezeigt, nachdem der Vatikan die bevorstehende Reise von Papst Leo XIV. auf den Archipel angekündigt hatte. Es ist die erste Papstvisite auf den Kanarischen Inseln.
Worum es geht (TL;DR)
- Papst Leo XIV. besucht erstmals die Kanarischen Inseln nach Einladung durch Präsident Clavijo.
- Die Reise soll internationale Aufmerksamkeit auf die tödlichste Migrationsroute der Welt lenken.
- Clavijo würdigt die Solidarität der kanarischen Gesellschaft gegenüber Flüchtlingen.
Clavijo erklärte, dies sei eine "Nachricht von enormer historischer und menschlicher Bedeutung". Die Reise des Papstes werde "international Aufmerksamkeit auf die Realität von Tausenden von Menschen lenken, die auf der mittlerweile tödlichsten Migrationsroute der Welt ihr Leben riskieren".
Der Regierungschef der Kanaren betonte seine tiefe Dankbarkeit und würdigte ausdrücklich die Bemühungen der Kirche auf den Inseln. Er hob hervor, dass die Bischöfe entscheidend dazu beigetragen hätten, diese historische Visite zu ermöglichen.
Einladung während der Migrationskrise erneuert
Clavijo erinnerte daran, dass die Einladung an den Papst im Januar 2024 während einer akuten Migrationskrise ausgesprochen wurde. Obwohl der Besuch damals nicht zustande kam, erneuerte er im Mai 2025 die Einladung an Papst Leo XIV., um die Migrationssituation vor Ort kennenzulernen.
Der Präsident versicherte, dass die kanarische Regierung bereit sei, alles Notwendige für den Besuch zu tun. Er betonte die Bedeutung der Reise als "Besuch zwischen Staaten", nämlich dem Vatikan und Spanien.
Clavijo hob hervor, dass die Visite "eine Anerkennung für die kanarische Gesellschaft" sei. Er lobte die Verantwortung, Menschlichkeit und Solidarität der Kanarier, die Flüchtlingen würdevoll begegnen. Zudem dankte er den Medien für ihre Rolle bei der Sichtbarmachung dieser Realität.











