Die Stadträte der PSOE in El Paso, Daniel Rodríguez und Bryan Martín, beklagen die mangelnde Information durch die Regierungsgruppe. Ihrer Ansicht nach beeinträchtigt dies das Informationsrecht und die Kontrollpflicht der Opposition.
Worum es geht (TL;DR)
- PSOE-Stadträte in El Paso beklagen mangelnde Information durch die Regierungsgruppe.
- Dokumentation und Tagesordnungen treffen verspätet ein, Haushaltsänderungen ohne Begründung beschlossen.
- Regierungsgruppe sendet widersprüchliche Signale: zu wenig und gleichzeitig zu viele Anfragen.
Die Sozialisten kritisieren, dass angeforderte Dokumentation sowie Tagesordnungspunkte für Plenarsitzungen oft nicht oder mit erheblicher Verzögerung eintreffen. Dies erschwert eine rechtzeitige Analyse der Themen vor den Sitzungen. Zudem betonten sie, dass "keiner der beiden Stadträte von der Politik lebt". "Es geht nicht nur um institutionelle Höflichkeit, sondern um Transparenz und gutes Regieren", erklärten Rodríguez und Martín.
Als Beispiel nannten sie die letzte außerordentliche Sitzung, in der eine Haushaltsänderung ohne Begründung an die Opposition beschlossen wurde. Von Seiten der Coalición Canaria warf die Finanzstadträtin den PSOE-Vertretern vor, sich nicht über kommunale Angelegenheiten zu informieren.
Widersprüchliche Signale der Regierungsgruppe
In einer früheren Sitzung erklärte der Erste stellvertretende Bürgermeister, dass die Informationsanfragen der Opposition die Arbeit der Verwaltung überlasten. Dies zeigt laut den sozialistischen Stadträten einen Widerspruch innerhalb der Regierungsgruppe: "Während uns eine Stadträtin vorwirft, uns nicht zu informieren, behauptet ein anderer, wir würden zu viele Informationen anfordern. Sie sollten sich einig werden", so Rodríguez und Martín.
"Wir wollen lediglich unsere Arbeit als Opposition mit Transparenz und institutionellem Respekt ausüben", schlossen die PSOE-Stadträte ab. Sie bekräftigen ihre Bereitschaft, für eine "offenere, partizipative und verantwortungsvolle" kommunale Verwaltung zu arbeiten.











