Der sozialistische Block im Cabildo von La Palma hat die Haushaltspläne der öffentlichen Firma Sodepal für 2026 abgelehnt. Der Verwaltungsrat, dominiert von der Coalición Canaria, hatte zuvor zugestimmt.
Worum es geht (TL;DR)
- PSOE lehnt Sodepals Haushalt 2026 als unrealistisch und verspätet ab.
- Fehlende Transparenz und verzögerte Zahlungen belasten kleine Unternehmen auf La Palma.
- Perdomo fordert schnellere Mittelübertragung und kritisiert Verwaltung durch Coalición Canaria.
Borja Perdomo, Sprecher des PSOE, kritisierte, dass die Gesellschaft für wirtschaftliche und soziale Förderung von La Palma erneut einen unrealistischen Haushalt vorgelegt habe, der nicht den Bedürfnissen der Insel entspreche. Zudem sei die Dokumentation verspätet und unzureichend eingereicht worden.
PSOE bemängelt fehlende Transparenz bei Sodepal
Perdomo bemängelte auch die fehlende Transparenz von Sodepal. Projekte würden ohne ausreichende Information des Verwaltungsrats durchgeführt. Ein Beispiel sei die Bewerbung palmerischer Produkte in Abu Dhabi.
Die unzureichende Planung belaste vor allem lokale Anbieter und kleine Unternehmen, die monatelang auf Zahlungen warten müssten. Dies bringe viele Familien in finanzielle Schwierigkeiten, so Perdomo.
Schnellere Mittelübertragung gefordert
Perdomo führte die Probleme auf die Unfähigkeit des Cabildo zurück, Gelder rechtzeitig zu transferieren. Er forderte, die Mittel zügig zu überweisen, um den Schaden für kleine Unternehmen zu minimieren.
Er kritisierte, dass Sodepal unter der Führung der Coalición Canaria zu einer Event- und Vermittlungsagentur verkommen sei und die Mitarbeiterzahl verdoppelt habe. Die Firma erfülle ihre Verpflichtungen gegenüber Unternehmern und kleinen Betrieben nicht und behindere die wirtschaftliche Entwicklung.
Perdomo betonte, dass Sodepal, anstatt ein wirtschaftlicher Motor zu sein, für viele Unternehmen auf La Palma zur Belastung geworden sei. Die schlechte Verwaltung durch die Coalición Canaria habe die Firma lahmgelegt.











