Der Generalsekretär des PSOE auf La Palma hat kritisiert, dass die Insel heute nicht besser dastehe als 2023. Dies erklärte er bei einem Treffen mit den Medien, um Bilanz über das Jahr und die laufende Legislaturperiode zu ziehen.
Worum es geht (TL;DR)
- PSOE kritisiert fehlenden Fortschritt auf La Palma seit 2023 und 166 Millionen Euro ungenutzte Haushaltsmittel.
- Cabildo vernachlässigt Wiederaufbau, Wohnungsbau und Infrastruktur nach dem Vulkanausbruch laut PSOE-Generalsekretär.
- Coalición Canaria stelle Parteiinteressen über Inselentwicklung und habe Glaubwürdigkeit verloren, so Perdomo.
Unterstützt von Bürgermeistern und Vertretern verschiedener Gemeinden forderte er die Inselregierung unter Sergio Rodríguez auf, ein „wirkliches Engagement“ für La Palma zu zeigen. Er bemängelte, dass bisher keine Sicherheit für die vom Vulkan betroffenen Bürger geschaffen wurde. Zudem kritisierte er die Nichterfüllung von Versprechen wie die Wiederherstellung der LP2 und die unzureichende Umsetzung des Haushalts mit 166 Millionen Euro ungenutzten Mitteln.
PSOE fordert Veränderungen auf La Palma
Der PSOE-Vertreter kritisierte, dass das Cabildo, das die Inselentwicklung leiten sollte, in Lethargie verharre und die Herausforderungen nicht angehe. Stattdessen habe die Coalición Canaria (CC) die Interessen La Palmas vernachlässigt und eigene Parteiinteressen vorangestellt.
Perdomo wies darauf hin, dass strategische Themen wie der Wiederaufbau der Landwirtschaft, Wohnungsbau und Infrastrukturverbesserungen vernachlässigt wurden. Die CC habe sich auf politische Showeffekte konzentriert, anstatt konkrete Fortschritte zu erzielen.
Er betonte, dass die Regierung La Palmas Glaubwürdigkeit verloren habe, da sie Versprechen nicht gehalten habe. Projekte wie der Wohnungsbau in Finca Amado oder die Sanierung der LP2 seien nicht vorangekommen, obwohl sie längst hätten abgeschlossen sein sollen.
Wirtschaftliche Verwaltung und ungenutzte Potenziale
Perdomo kritisierte die wirtschaftliche Verwaltung des Cabildos und der öffentlichen Unternehmen. Die Verzögerung bei der Auszahlung von Geldern belaste kleine und mittlere Unternehmen auf der Insel. Zudem sei die Umsetzung von Investitionen unzureichend, was die wirtschaftliche Lage weiter verschärfe.
Er warf der CC vor, die Potenziale La Palmas nicht zu nutzen und wichtige Projekte wie das Vulkanologische Zentrum nicht vollständig auf der Insel zu etablieren. Die Entscheidung, die Einrichtung mit Teneriffa zu teilen, sei ein Zugeständnis an externe Interessen.
Der PSOE-Vertreter forderte die Bevölkerung auf, sich gegen die Politik der CC zu wehren, die die Insel lähme. La Palma brauche eine Regierung, die Verantwortung übernehme und klare Ziele verfolge, um Fortschritt und Entwicklung zu sichern.











