Die kanarische Regierung stellt 180.000 Euro für die archäologische Forschung in den Cuevas de San Juan auf La Palma bereit. Die Mittel fließen über zwei Jahre an die Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC).
Worum es geht (TL;DR)
- Die Kanaren investieren 180.000 Euro in archäologische Forschung auf La Palma über zwei Jahre.
- Das Projekt umfasst Untersuchungen, Erhaltung und Aufklärung in den Cuevas de San Juan.
- Die ULPGC setzt das IsoCAN-Projekt zur Erforschung der indigenen Bevölkerung fort.
Das Abkommen soll systematische Untersuchungen in einem der bedeutendsten archäologischen Gebiete der Insel ermöglichen. Bisher fanden nur punktuelle Ausgrabungen in der Cueva de El Tendal statt, die wichtige Informationen über die Ureinwohner La Palmas liefert.
Systematische Forschung in den Cuevas de San Juan
Ministerin Migdalia Machín erklärte, das Projekt gehe über reine Forschung hinaus. Es umfasse auch Schutz, Erhaltung und die Aufwertung der Cuevas de San Juan. Diese ganzheitliche Herangehensweise habe sich bereits auf anderen Inseln bewährt.
Das Projekt gliedert sich in drei Bereiche: archäologische Untersuchungen, Erhaltung und öffentliche Aufklärung. Die Forschung wird durch Oberflächenprospektionen und Ausgrabungen ergänzt, um die archäologischen Funde umfassend zu analysieren.
Die Erhaltung des Fundorts umfasst Reinigungs- und Konservierungsmaßnahmen, um die Zugänglichkeit zu verbessern und den Ort nachhaltig aufzuwerten. Die Ergebnisse sollen im Interpretationszentrum "El Tendal" präsentiert werden.
IsoCAN-Projekt erforscht indigene Bevölkerung
Die ULPGC ist mit erfahrenen Teams und moderner Ausrüstung gut aufgestellt, um die archäologischen und konservatorischen Arbeiten durchzuführen. Das Projekt IsoCAN, das sich mit der menschlichen Besiedlung der Kanaren befasst, wird fortgesetzt.
Dieses Projekt, finanziert durch den Europäischen Forschungsrat, untersucht die Isolation und Entwicklung auf ozeanischen Inseln. Es ist das bedeutendste seiner Art für die Erforschung der indigenen Bevölkerung der Kanaren.
Mit dem Abkommen wird La Palma zu einem Vorbild im Bereich des Kulturerbes. Es unterstützt die Erhaltung und Aufwertung archäologischer Stätten im Einklang mit dem kanarischen Kulturerbegesetz von 2019.











