Migdalia Machín, die kanarische Ministerin für Universitäten, Wissenschaft, Innovation und Kultur, hat am Freitag die Unterstützung der spanischen Regierung für die Bewerbung La Palmas als Standort des Dreißig-Meter-Teleskops (TMT) gewürdigt. Diese Unterstützung in Höhe von 400 Millionen Euro sei bislang einzigartig.
In einer Sitzung des kanarischen Parlaments bedankte sich Machín erneut bei der spanischen Wissenschaftsministerin Diana Morant. Die PSOE-Abgeordnete Alicia Pérez Hernández warf der kanarischen Regierung jedoch vor, sich die Lorbeeren für die finanzielle Unterstützung anrechnen zu wollen, ohne eigene Initiativen zur Förderung der Bewerbung zu ergreifen.
Regierung von Spanien stärkt TMT-Bewerbung auf La Palma
Die spanische Regierung stehe fest hinter dem Teleskopprojekt, während die Position und das Engagement der kanarischen Regierung unklar blieben, so die Kritik der PSOE. Die kanarische Regierung sei mehr daran interessiert, sich die Verdienste anderer zuzuschreiben, als eine eigene Strategie zu entwickeln.
Machín entgegnete, dass die Unterstützung der kanarischen Regierung für das TMT auf La Palma klar und entschlossen sei. Sie verwies auf das Programm DiploInnova, das die wissenschaftliche Diplomatie fördere, wie das kürzliche Treffen auf La Palma mit dem TMT-Direktor und seinem Team gezeigt habe.
Die Ministerin betonte erneut ihren Dank an die spanische Ministerin für die Zusage von 400 Millionen Euro, eine Unterstützung, die bisher kein anderes Land geleistet habe.
La Palma als Standort für das TMT im Fokus
Machín erklärte, der Besuch auf La Palma habe gezeigt, dass alle Verwaltungen gemeinsam arbeiteten und die Bedingungen für das TMT-Projekt am Roque de los Muchachos, wo bereits Teleskope aus mehr als 60 Ländern betrieben werden, ideal seien.











