Der Rat für Wasserangelegenheiten auf La Palma hat seinen Haushalt für 2026 genehmigt. Dieser beläuft sich auf 14.536.061,14 Euro. Das Budget zeigt ein klares Bekenntnis zur Modernisierung der Wasserinfrastruktur, wobei Investitionen Vorrang vor laufenden Ausgaben haben, um die Wassersicherheit der Inselbewohner zu gewährleisten.
Worum es geht (TL;DR)
- La Palma genehmigt Wasserhaushalt 2026 mit 14,5 Millionen Euro, Investitionen steigen um 33 Prozent.
- Zentrale Projekte umfassen Túnel de Trasvase, Plan Hidrológico und zwei neue Entsalzungsanlagen.
- Rat senkt Betriebskosten, erhöht Mittel für Kanalinstandhaltung und landwirtschaftliche Bewässerungsnetze.
Obwohl der Gesamtetat um 6,44 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert wurde, um die Haushaltsstabilität zu wahren, stiegen die Investitionen um 33,10 Prozent auf 8,39 Millionen Euro.
Sergio Rodríguez, der Inselpräsident, erklärte, dass der Haushalt auf die aktuellen Herausforderungen im Wassersektor ausgerichtet sei. Zu den zentralen Projekten gehört die Reperforation des Túnel de Trasvase mit 1,87 Millionen Euro für Notfallarbeiten und der Plan Hidrológico mit 2,86 Millionen Euro für wichtige Bauarbeiten wie Pumpen zu den Depots La Fajana und Valencia.
Effizienzsteigerung bei Wasserversorgung auf den Kanaren
Weitere Maßnahmen umfassen die Verbesserung des Kanals LP-I und den Erwerb von Grundstücken für die Balsa de Aduares. Zudem sind zwei Entsalzungsanlagen in Tazacorte und Fuencaliente geplant.
Der Wasserbeauftragte Juan Ramón Felipe betonte die Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung. Der Rat habe die Betriebskosten gesenkt, um mehr in reale Investitionen fließen zu lassen.
Der Rat spielt auch eine aktive Rolle bei der landwirtschaftlichen Erholung der Insel. Die Investition in das Bewässerungsnetz La Laguna – Las Norias beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro. Auch die Wiederherstellung des Netzes Cruz Bermeja wird gefördert.
Felipe nannte fünf Schwerpunkte: Verlustreduzierung, Transportoptimierung, Schutz der Wasserressourcen, neue Zuflüsse und verbesserte Speicherkapazität. Die Reduzierung der Betriebskosten soll Investitionen nicht beeinträchtigen.
Zusammenarbeit mit Gemeinden auf La Palma
Der Rat arbeitet mit Gemeinden zusammen, um Netzdefizite zu beheben. Die Mittel für die Instandhaltung der Kanäle wurden auf 200.000 Euro erhöht, um Schäden durch Erdrutsche zu beheben.
Rodríguez hob hervor, dass 385.022 Euro für die Fertigstellung eines Bewässerungsnetzes bereitgestellt werden. Zudem stehen 600.000 Euro für wirtschaftliche Hilfen zur Verfügung, um ausstehende Zahlungen an den Sektor zu beschleunigen.
Mit diesem Budget erhält der Rat die Mittel, um das Wassersystem der Insel zu modernisieren und effizient auf die Bedürfnisse der Bevölkerung und des Primärsektors zu reagieren.











