Und erneut hat der Atlantik ein Opfer gefordert: Wie das Rote Kreuz der spanischen Ferieninsel Lanzarote mitteilt, ertrank am heutigen Freitag ein Badegast an der Küste der Gemeinde Teguise.

Angaben des Roten Kreuzes (SUC) zufolge ging der erste Notruf, dass sechs Personen am Strand von Famara in Schwierigkeiten sind, gegen 15.45 Uhr im Rettungszentrum ein.

Junger Mann ertrunken

Zwar konnten wenig später alle Personen durch verschiedene Rettungskräfte aus dem Atlantik geholt werden, jedoch kam für einen jungen Mann jede Hilfe zu spät. Der etwa 20-Jährige konnte trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte nicht mehr reanimiert werden. An dieser Rettungsaktion waren neben dem Roten Kreuz auch verschiedene Polizeieinheiten sowie die Besatzung eines GES-Hubschraubers beteiligt. Mit diesem Badeunfall verunglückten in diesem Jahr bereits 44 Personen in kanarischen Gewässern.

Update:

Bei dem Ertrunkenen handelt es sich nicht wie zuerst von spanischen Medien berichtet um einen etwa 20-Jährigen, sondern um Arturo Escarda, einen 40 Jahre alten kanarischen Journalisten, der versuchte, einen Freund zu retten und dabei selbst ertrank.