Drei Männer standen vor der Audiencia Provincial in Teneriffa. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Erpressung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung vor. Für einen Angeklagten fordert sie elf Jahre und sechs Monate Haft, für die anderen beiden jeweils zwölf Jahre und sechs Monate. Die Strafen setzen sich aus vier Jahren für Erpressung, vier Jahren für Freiheitsberaubung und drei bis vier Jahren für Körperverletzung zusammen. Zwei der Angeklagten waren bereits vorbestraft.
Worum es geht (TL;DR)
- Drei Männer stehen wegen Erpressung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung vor Gericht in Teneriffa.
- Sie lockten das Opfer in eine Garage und forderten eine Banküberweisung.
- Das Opfer erlitt Knochenbrüche, Prellungen und ein posttraumatisches Syndrom.
Opfer in Garage überfallen und misshandelt
Laut Anklage lockte einer der Männer das Opfer unter dem Vorwand einer Hausbesichtigung in eine Garage. Dort warteten bereits die beiden anderen Angeklagten. Gemeinsam schlugen sie das Opfer, das sich nicht verteidigen konnte.
Während der Misshandlung forderten die Täter eine Banküberweisung auf das Konto eines Angeklagten. Die Überweisung kam jedoch nicht zustande. Als Geräusche sie störten, versuchten sie, das Opfer im Kofferraum eines Autos aus der Garage zu schaffen. Ein anderes Fahrzeug verhinderte dies.
Schwere Verletzungen und psychische Folgen
Das Opfer erlitt Knochenbrüche und multiple Prellungen, die einen Monat lang die Lebensqualität beeinträchtigten. Zudem leidet es an dauerhaften körperlichen und ästhetischen Schäden sowie einem posttraumatischen Syndrom.










