Die Stadtverwaltung von Arrecife hat in dieser Woche eine neue Ausgabe des Zyklus ‚Urbanismo de los Cuidados‘ in der Casa de la Cultura Agustín de la Hoz abgehalten. Diese Veranstaltung konzentrierte sich auf die Beziehung zwischen Ernährung, Pflege und planetaren Grenzen, um Städte im Kontext der Klimakrise und des sozialen Wandels neu zu denken.
Organisiert von Sinergias In & Out in Zusammenarbeit mit der Biosphärenreservat Lanzarote und dem Bereich Stadtplanung, brachte die Veranstaltung Forscher, Studenten und Bürger zusammen, um über die Gestaltung urbaner Räume nachzudenken, die das Leben in all seinen Dimensionen unterstützen. Maciot Cabrera betonte die Bedeutung dieser Perspektiven für die kommunale Arbeit und erklärte, Arrecife bewege sich hin zu einem urbanen Modell, in dem Pflege und Nachhaltigkeit konkrete Handlungslinien der öffentlichen Politik seien.
Der Stadtrat fügte hinzu, dass das Nachdenken über die Stadt auch bedeute, darüber nachzudenken, wie man sich ernährt, mit dem Territorium interagiert und sicherstellt, dass kommende Generationen einen lebenswerten und gesunden Ort erben.
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Carmen Madorrán, Doktorin und Professorin für Philosophie an der Universität Autónoma de Madrid, eröffnete die Sitzung mit einer tiefen Reflexion über die universelle Abhängigkeit von Pflege. Sie schlug vor, wie dieses Prinzip ein neues urbanes Modell leiten könne, das sich dem Schutz und der Begleitung des Lebens verschreibt.
Carolina Yacamán, ebenfalls Doktorin und Professorin im Fachbereich Geographie derselben Universität, analysierte den Zusammenhang zwischen Ernährung, Territorium und Klimagerechtigkeit. Sie hob die Dringlichkeit hervor, urbane Ernährungssysteme in Richtung lokaler, gerechter und widerstandsfähiger Modelle zu transformieren.
Im Rahmen des Programms führten beide Referentinnen einen Workshop für Schüler der 4. Klasse der ESO des IES Blas Cabrera Felipe durch. Unter dem Titel ‚Zwischen sozialem Boden und ökologischer Decke: Ein Donut, um alles neu zu denken‘ reflektierten die Schüler über planetare Grenzen und soziale Grundanforderungen, um ein würdiges Leben zu gewährleisten und kritisches Denken sowie ökologisches Bewusstsein zu fördern.
Die Stadtverwaltung von Arrecife betonte, dass der Zyklus ‚Urbanismo de los Cuidados‘ sich weiterhin als offener und pluralistischer Treffpunkt etabliert, der Bürger, Institutionen und Fachleute verbindet, um menschlichere, integrative und widerstandsfähige Städte zu schaffen. Cabrera erklärte, man wolle ein Arrecife, das sich kümmert, zuhört und sich zu einem Urbanismus entwickelt, der das Leben in den Mittelpunkt stellt.










