Das Cabildo von Lanzarote hat die Bürger der Insel über das Urteil des Verwaltungsgerichts Nummer 3 von Las Palmas informiert. Das Urteil betrifft die Forderungen der Stadtverwaltung von San Bartolomé zur Verteilung des FDCAN und zur Nichtaufnahme des Umbaus der Calle Constitución in die Strategie dieser Fonds.
Worum es geht (TL;DR)
- Verwaltungsgericht gibt Einspruch von San Bartolomé teilweise statt, lehnt Projektaufnahme ab.
- Cabildo von Lanzarote legt Berufung gegen das Urteil ein.
- San Bartolomé erhielt 2024 insgesamt 611.975 Euro aus dem FDCAN.
Das Gericht gab dem Einspruch der Stadt San Bartolomé teilweise statt. Es bestätigte die Nichtigkeit des Regierungsratsbeschlusses, lehnte jedoch die Verpflichtung des Cabildo von Lanzarote ab, das Projekt "Städtische Intervention in der Calle Constitución, T.M. von San Bartolomé" in das Programm "Strategie Lanzarote 2016-2025" aufzunehmen.
In der Urteilsbegründung stellte das Gericht klar, dass die Forderungen auf Aufnahme eines bestimmten Projekts oder auf subsidiäre Entschädigung die Zuständigkeit des Gerichts überschreiten. Es fehle an Verfahren oder der Vorlage alternativer Projekte sowie an einer vorherigen Entscheidung der Verwaltung über die Unmöglichkeit der Durchführung und die dadurch verursachten Schäden.
Berufung gegen Gerichtsentscheidung angekündigt
Die Rechtsabteilung des Cabildo von Lanzarote wird innerhalb der gesetzlichen Frist Berufung gegen das Urteil einlegen. Die Regierungsgruppe habe stets mit positiven juristischen und technischen Gutachten gehandelt.
Im Jahr 2024 erhielt die Stadt San Bartolomé 611.975 Euro aus dem FDCAN. Das Cabildo von Lanzarote verteilte die Mittel gerecht auf die sieben Gemeinden der Insel. Dies stellte die zuvor verlorene Gerechtigkeit wieder her, da einige Gemeinden in der vorherigen Amtszeit keinen Cent dieser Mittel erhielten.
Das Cabildo von Lanzarote hatte das Projekt "Molina a Molina" mit 500.661,82 Euro in die FDCAN-Strategie aufgenommen. Die Maßnahme sollte durch FEDER-Mittel finanziert werden, doch das vorherige Regierungsbündnis konnte das Projekt nicht rechtzeitig umsetzen. Dies brachte das Risiko mit sich, die Verbesserung der Straßen José María Gil und Rubicón aufzugeben.
Da bereits 500.661,82 Euro zugewiesen waren, bat das Cabildo von Lanzarote die Stadt San Bartolomé, ein weiteres Projekt mit einem maximalen Budget von 111.311,18 Euro einzureichen. Dies entsprach dem Restbetrag der 611.975 Euro, die der Gemeinde San Bartolomé aus den Kanarischen Entwicklungsfonds zustanden.
Dies zeigt die Bereitschaft des Cabildo von Lanzarote, mit der Stadt San Bartolomé und den anderen Gemeinden der Insel zusammenzuarbeiten und Mittel zu verteilen, um die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern.










