Der Movimiento Renovador de Tinajo (MRT) wirft Bürgermeister Jesús Machín vor, den Plan Director für La Santa, El Lago und La Isleta ohne echte Bürgerbeteiligung und politischen Konsens durchgesetzt zu haben. Das Vorgehen sei surrealistisch und widerspreche demokratischen Grundprinzipien, erklärte die Bewegung. Es sei inakzeptabel, dass der Plan in einer außerordentlichen Sitzung verabschiedet wurde, bevor die Bürger gehört worden seien, so Antonio Morales.
Worum es geht (TL;DR)
- MRT wirft Bürgermeister Machín vor, Plan Director ohne echte Bürgerbeteiligung durchgesetzt zu haben.
- Nur fünf Personen wurden angehört, viele Bürger nicht über Treffen informiert.
- 150.000 Euro wurden ausgegeben, um bekannte Infrastrukturprobleme zu dokumentieren.
Morales betonte, der Plan sollte ein innovatives Werkzeug sein, das durch echte Bürgerbeteiligung entwickelt wird. Dieses Versprechen sei bei den Kommunalwahlen 2023 gegeben worden, als durch die Allianz des MRT mit Nueva Canarias 200.000 Euro für das Projekt gesichert wurden.
Fehlende Bürgerbeteiligung in Tinajo sorgt für Unmut
Der MRT fühlt sich betrogen: Laut Dokument wurden nur fünf Personen angehört. Die Bewegung fragt, wer entschied, wer gehört wurde und wer nicht – und warum der Rest der Gemeinde ausgeschlossen wurde.
Zudem bemängelt der MRT, dass in der öffentlichen Informationsphase keine Einwände eingingen und viele Bürger von La Santa nicht über die Treffen am 25. Mai und 16. Juni informiert wurden. Der MRT fordert von Machín öffentliche Erklärungen, da seine intransparente Vorgehensweise besorgniserregend sei.
Der Plan Director offenbart bekannte Probleme wie Infrastrukturmängel und fehlende Planung, die der MRT seit Jahren anprangert. Morales kritisierte, dass 150.000 Euro ausgegeben wurden, um diese bekannte Realität zu dokumentieren.
Der Plan enthält fragwürdige Vorschläge wie einen Campingplatz in La Isleta und nutzt den Plan Director, um eine faktische Änderung des Generalplans in La Santa zu verschleiern.
Morales schloss, Tinajo habe ein gemeinsames Zukunftsprojekt verdient. Das Genehmigte spiegele nicht die Mehrheit der Bürger wider und sei eine verpasste historische Chance.











