Carlos Díaz hat seinen Posten als Direktor des Servicio Canario de Salud (SCS) auf eigenen Wunsch niedergelegt. Die regionale Gesundheitsbehörde teilte mit, dass im nächsten Regierungsrat ein Nachfolger für die Leitung des SCS benannt werden soll.
Díaz leitete den SCS seit Juli 2023 und war seit September 2024 zusätzlich als Vize-Gesundheitsminister tätig. Während seiner zweijährigen Amtszeit verantwortete er die Geschicke des kanarischen Gesundheitsdienstes.
SCS auf den Kanaren: Wechsel an der Führungsspitze
Der Absolvent der Universität La Laguna im Fach Betriebswirtschaft war zuvor unter anderem Berater für das OECD-Projekt zum Gesundheitssystem des SCS. Am Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria arbeitete er als Leiter der Haushaltsabteilung, der Planung und des Ressourcenmanagements sowie als Personalchef und Budgetkontrolleur.
Zwischen 2015 und 2019 war Díaz zudem Direktor für Planung und Haushalte im Finanzministerium der kanarischen Regierung. Mit seinem Rücktritt endet seine Tätigkeit an der Spitze des SCS und der Vize-Gesundheitsbehörde.
Erfahrung im kanarischen Gesundheitswesen
Die Nachfolge von Carlos Díaz beim SCS soll zeitnah geregelt werden. Die Entscheidung fällt im nächsten Treffen des Regierungsrates der Kanaren.
Die Gesundheitsbehörde würdigte die Arbeit von Díaz und betonte seinen Beitrag zur Entwicklung des Gesundheitssystems auf dem Archipel.











