Regierungschef Fernando Clavijo fordert, dass die spanische Regierung den Kanarischen Inseln ein Mitspracherecht bei der Ernennung von Führungskräften auf den Inseln einräumt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Verantwortlichen über umfassende Kenntnisse der Kanaren verfügen. Regierungssprecher Alfonso Cabello erklärte nach der Kabinettssitzung, es wäre wünschenswert, wenn die Regionalregierung aktiv an diesen Ernennungen beteiligt würde. Sollte dies nicht möglich sein, solle zumindest ein Mitspracherecht bestehen – ähnlich wie bei anderen Positionen innerhalb der autonomen Gemeinschaft.
Cabello äußerte sich auf die Frage, ob die sogenannte Agenda Canaria weiterhin die Forderung enthalte, dass die Regionalregierung die Verantwortungsträger auf den Inseln ernennen solle. Dies betreffe auch Institutionen wie Casa África oder die Zona Especial Canarias. Er betonte, dass Personen, die in der autonomen Gemeinschaft Verantwortung übernehmen, umfassende Kenntnisse der Kanaren haben müssten.
Regierung will Mitsprache bei Schlüsselpositionen
Cabello erklärte, er würde es begrüßen, wenn ein Kanarier im Vorstand von Aena säße, um bei spezifischen Entscheidungen für die Kanaren mitreden zu können. Er wolle die derzeitigen Amtsinhaber nicht bewerten, doch die Regierung halte es für vernünftig, dass künftige Ernennungen im Konsens mit den kanarischen Verwaltungen erfolgten. Es sei an der Zeit, die Ernennungen neu zu gestalten, um die Vielzahl qualifizierter Fachleute auf den Kanaren einzubeziehen.











